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Jacken & Westen

Giro Windjacke im Test

Giros Windjacke ist aus Rip Stop Nylon und kombiniert eine beeindruckende Winddichtigkeit mit einem kleinen Packmaß. Außerdem ist sie sehr gut belüftet.

Giros Windjacke ist aus Rip Stop Nylon und kombiniert eine beeindruckende Winddichtigkeit mit einem kleinen Packmaß. Noch dazu schafft es die Jacke, eine anständige Belüftung zu bieten. Stellt sich nur die Frage, ob ihr bereit seid, die geforderten 99,95 € zu bezahlen, was für eine leichte Jacke, die nicht komplett wasserdicht ist, durchaus eine Hausnummer ist.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

In der wechselhaften Jahreszeit ist es ziemlich wichtig, während der Ausfahrt eine Jacke zu haben, die sich leicht verstauen lässt, um für den Fall von plötzlich einsetzendem Regen gerüstet zu sein. Aus diesem Grund ist das erste, worauf es beim Kauf einer Windjacke ankommt, auf ein möglichst kleines Packmaß zu achten.

Und in dieser Disziplin weiß die Giro Windjacke ausgezeichnet zu punkten. Sie lässt sich sehr klein zusammenlegen und findet locker in einer Trikottasche und sogar in der Satteltasche zusammen mit dem Notfallwerkzeug Platz, was durchaus beeindruckt. Ein Grund dafür ist, dass die Jacke in eine integrierte Tasche gepackt wird und dadurch an Ort und Stelle auch in Form bleibt.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Im zusammengelegten Zustand hat die Jacke in etwa die Abmessungen eines Satzes Spielkarten, was verbildlichen sollte, wie klein das Packmaß ist. Ungeachtet dessen, wie gut die Jacke beim Tragen performt, bietet sie sich als ständiger Ausrüstungsgegenstand für den Fall der Fälle an. Darüber hinaus lässt sich in der gepackten Jacke auch noch ein wenig Wechselgeld oder ähnliches verstauen, wodurch es auch dann praktisch ist, die Jacke dabei zu haben, wenn man nicht gerade mit Regen rechnet.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Im angezogenen Zustand unterstützen elastische Bündchen die Passform und sorgen dafür, dass die Ärmel gut an den Handschuhen anliegen, an Ort und Stelle bleiben und verhindern, dass kalte Luft unter die Ärmel einströmt. Ein weiterer elastischer Bund ist auch an der Hüfte vorhanden. Durch eine leichte Erreichbarkeit der darunterliegenden Trikottaschen kann auf eigene Jackentaschen verzichtet werden.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Beim Tragen schafft die Jacke eine wirksame Barriere gegen Wind und obwohl sie Teil der Giro-Road Kollektion ist und speziell für das Radfahren entwickelt wurde, funktioniert die Giro Windjacke auch abseits vom Sattel. Der Schnitt entspricht sogar, mehr als alle anderen Teile der Kollektion, dem einer herkömmlichen Windjacke. Gleichwohl dürfte sich die Giro Windjacke aufgrund ihres kleinen Packmaßes und der guten Funktionalität auch hervorragend bei Bergetappen eignen, um nach einem schweißtreibenden Anstieg bei der Abfahrt, vor dem Fahrtwind geschützt zu sein.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Die Atmungsaktivität kann sich sehen lassen. Eine perforierte Rückenpartie sorgt dafür, dass ein Großteil der erzeugten Wärme entweichen kann und verhindert, dass unter der Jacke liegende Schichten durchfeuchtet werden, wie man es von vielen anderen dünnen Jacken gewöhnt ist.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Die Nähte sind strapazierfähig und gut gemacht. Trotz des dünnen Materials erwecken sie einen soliden Eindruck. Die Giro Windjacke verfügt auch über ein paar wirklich nette Extras, wie ein weiches Material am Kragen, das vor unangenehmem Scheuern am Reißverschluss schützt und auch verhindert, dass sich das Nylon im Reißverschluss verfängt, wenn man diesen ganz nach oben zieht. Vermutlich, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten, sind die Nähte auf der Vorderseite der Jacke nicht geklebt.

Da die Jacke bei Wind einen wirklich guten Job macht, würde ich sie sicherlich als Notjacke mit auf eine Tour nehmen. An Tagen, an denen man allerdings schon mit angezogener Regenjacke losfährt, würde ich ein Modell bevorzugen, das absolut wasserdicht ist. Durch den perforierten Rucken findet in etwa genau so viel Wasser ins Innere der Jacke wie auch aus ihr entweichen kann. Sie ist im Falle eines Schauers definitiv besser als nichts, und der Mangel nicht komplett wasserdicht zu sein, sollte die Dinge, die die Jacke extrem gut kann nicht schmälern.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Fazit

Die Giro Windjacke versteht es auf eindrucksvolle Weise, Winddichtigkeit mit Atmungsaktivität zu kombinieren, allerdings mit dem kleinen Nachteil, nicht komplett wasserdicht zu sein. Zur Verwendung als Windjacke und bei Ausfahrten, die nicht gerade bei strömenden Regen stattfinden, ist die Giro eine klare Empfehlung, für die allerdings 99,95 € investiert werden möchten.

Giro jacket (Pic: George Scott/Factory Media)

Vorteile

  • Sehr kleines Packmaß
  • Gute Verarbeitung und strapazierfähige Nähte
  • Elastische Bündchen sorgen für guten Sitz

Nachteile

  • Teuer
  • Nicht komplett wasserdicht

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