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Rennrad-News

Strade Bianche Women 2026: Elise Chabbey triumphiert nach spektakulärem Finale in Siena

Kasia Niewiadoma wird Zweite, Franziska Koch wird Dritte: Alle Ergebnisse hier

Elise Chabbey gewinnt Strade Bianche Women Elite 2026 und feiert damit den größten Erfolg ihrer Karriere. Beim prestigeträchtigen Schotterklassiker in der Toskana setzte sich die Schweizerin von FDJ–SUEZ nach einem dramatischen Finale auf den letzten Metern in Siena durch.

Hinter ihr belegten Kasia Niewiadoma (Canyon//SRAM zondacrypto) und Teamkollegin Franziska Koch die weiteren Podiumsplätze. Das Rennen der Frauen bot auf den legendären weißen Schotterstraßen rund um Siena Spannung bis zur letzten Kurve, erst die letzten Meter entschieden über den Sieg.

Dramatisches Finale auf der Piazza del Campo

Die 33 Kilometer Schotterpassagen sowie der berüchtigte Schlussanstieg über die steile Via Santa Caterina sorgten zwar für eine massive Selektion im Feld, brachten jedoch zunächst keine endgültige Entscheidung. Als die Fahrerinnen die brutale Rampe in Siena erreichten, lag Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) noch an der Spitze. Direkt dahinter folgten Kasia Niewiadoma, Franziska Koch und Elise Chabbey.

Doch auf den letzten 300 technisch anspruchsvollen Metern durch die engen Straßen der Altstadt kam es zu einem taktischen Finale. Während die Führenden um die ideale Position kämpften, nutzte Chabbey eine kleine Lücke auf der Innenseite der Kurve und zog überraschend an allen Konkurrentinnen vorbei. Mit einem perfekt getimten Sprint sicherte sich die 32-Jährige den Sieg auf der berühmten Piazza del Campo.

 

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Größter Erfolg der Karriere für Elise Chabbey

Für Elise Chabbey ist der Triumph bei den Strade Bianche Women 2026 der bislang bedeutendste Sieg ihrer Karriere. Die Schweizerin gehört seit Jahren zu den konstant starken Fahrerinnen im Peloton, doch ein Erfolg bei einem der prestigeträchtigsten Klassiker im Frauenradsport stellt einen neuen Höhepunkt dar.

Auf den weiteren Podiumsplätzen landeten:

  • Kasia Niewiadoma, die bereits zum vierten Mal Zweite bei diesem Rennen wird
  • Franziska Koch, die für das Team FDJ–SUEZ ein starkes Ergebnis komplettierte

Elisa Longo Borghini, die die Via Santa Caterina als Erste erreichte, musste sich am Ende mit Rang vier zufriedengeben.

Nervöser Rennbeginn mit vielen Stürzen

Der Start des Rennens war geprägt von hoher Nervosität im Feld. Mehrere Stürze erschwerten den Rennverlauf, während sich keine Ausreißergruppe dauerhaft vom Peloton absetzen konnte. Erst auf dem längsten und anspruchsvollsten Schottersektor San Martino in Grania (9,5 Kilometer) kam Bewegung ins Rennen. Hier zerfiel das Feld deutlich und eine Spitzengruppe von 24 Fahrerinnen setzte sich ab.

Zu den prominentesten Fahrerinnen in dieser Gruppe gehörten unter anderem:

  • Demi Vollering
  • Elise Chabbey
  • Kasia Niewiadoma
  • Franziska Koch
  • Puck Pieterse
  • Marianne Vos
  • Lotte Kopecky
  • Liane Lippert
  • Elisa Longo Borghini

Damit waren nahezu alle Favoritinnen weiterhin im Rennen um den Sieg vertreten.

 

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Erste Selektion auf Colle Pinzuto

Die erste ernsthafte Attacke des Tages erfolgte auf dem Schottersektor Colle Pinzuto. Dort zeigte Chabbey erstmals ihre starke Form und griff gemeinsam mit der Polin Dominika Włodarczyk an. Das Rennen blieb jedoch weiterhin offen, bis der nächste Schlüsselabschnitt erreicht wurde.

Auf dem berüchtigten Gravel-Sektor Le Tolfe reduzierte sich die Spitzengruppe deutlich. Nur noch 13 Fahrerinnen blieben im Kampf um den Sieg übrig. Mehrere Top-Favoritinnen mussten zu diesem Zeitpunkt bereits abreißen lassen, darunter:

  • Pauline Ferrand-Prévot
  • Lotte Kopecky
  • Titelverteidigerin Demi Vollering

Für diese Fahrerinnen verschlechterte sich die Situation zusätzlich, als sie sich auf der Strecke verfuhren und umkehren mussten. Dabei verloren sie fast drei Minuten – ein Rückstand, der jede Hoffnung auf ein Spitzenergebnis zunichtemachte.

Entscheidung zwischen den stärksten Fahrerinnen

In der Schlussphase entwickelte sich ein intensiver Kampf zwischen den verbleibenden Favoritinnen. Nach mehreren Attacken und Gegenangriffen rund um Siena blieb schließlich eine kleinere Spitzengruppe übrig.

Zu den entscheidenden Fahrerinnen gehörten:

  • Elise Chabbey
  • Franziska Koch
  • Kasia Niewiadoma
  • Magdeleine Vallieres
  • Puck Pieterse
  • Marianne Vos
  • Elisa Longo Borghini

Das Rennen steuerte damit auf ein spektakuläres Finale in der Altstadt von Siena zu.

Via Santa Caterina bringt die Entscheidung

Der letzte Anstieg über die extrem steile Via Santa Caterina sorgte für eine weitere Selektion. Nach der Rampe lagen vier Fahrerinnen gemeinsam an der Spitze:

  • Elisa Longo Borghini
  • Franziska Koch
  • Kasia Niewiadoma
  • Elise Chabbey

Doch erst auf den letzten Metern entschied sich das Rennen. Mit cleverem Timing und großer Rennübersicht nutzte Chabbey die entscheidende Gelegenheit und sprintete aus der Kurve heraus an allen vorbei.

Damit sicherte sie sich ihren ersten Sieg bei den Strade Bianche Women.

Ergebnis Strade Bianche Women Elite 2026

  1. Elise Chabbey (FDJ–SUEZ) – 3:35:42
  2. Kasia Niewiadoma (Canyon//SRAM zondacrypto) – gleiche Zeit
  3. Franziska Koch (FDJ–SUEZ) – gleiche Zeit

 

Nach dem Rennen zeigte sich Siegerin Elise Chabbey emotional:

„Dieser Sieg bedeutet mir unglaublich viel. Im Moment kann ich noch gar nicht vollständig begreifen, was ich erreicht habe. Wahrscheinlich wird mir das erst im Trainingslager richtig bewusst werden.“ – Elise Chabbey 

Die Schweizerin betonte außerdem, wie wichtig ihr Team für den Erfolg war:

„Strade Bianche gehört zu meinen absoluten Lieblingsrennen. Heute hatten wir ein sehr starkes Team, ursprünglich war alles auf Demi Vollering ausgerichtet. Als sie Probleme bekam, musste ich meine Chance nutzen.“

Trotz der extremen Belastung während des Rennens gab Chabbey nie auf:

„Ich war mehrmals am Limit und hatte bereits viel Energie in einer frühen Gruppe verbraucht. Aber ich wollte unbedingt für mein Team gewinnen.“

Beitragsbild Foto Credit: Tornanti.cc

Mehr Infos gibt es HIER! 

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