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Profi-Bikes und Equipment

LOOK 695 Aerolight – Rein Taaramäes Pro-Bike

Wir durften das modifizierte Look 695 Aerolight von Tourfahrer Rein Taaramäe (Cofidis) untersuchen und fanden ein paar nette Custom-Lösungen....

Kurz vor Etappe 2 der Tour de France bot sich uns die Möglichkeit das Look 695 Aerolight von Rein Taaramäe (Cofidis) genauer anzusehen. Wir haben zugeschlagen und eine ganze Reihe Abweichungen zum Serienbike gefunden.

Look gehört zu den Kultmarken des Radsports und blickt auf eine extrem erfolgreiche Firmengeschichte, unzählige Top-Fahrer auf Look und zahlreiche Innovationen zurück. Mit Look begann die Erfolgsgeschichte des Clip-Pedals und die Franzosen platzierten ebensoi den ersten Carbon-Rahmen im Peloton. Zwei enorm wichtige Entwicklungen, die den Radsport nachhaltig beeinflusst haben.

Looks zuletzt entwickelte Maschine, das 695 Aerolight, ist eine außergewöhnliches Rad und polarisiert enorm. Auch hier kamen einige Innovationen zusammen, die in Kombination mit den durchgängig hervorragenden Rahmen der Franzosen für imposante Testergebnisse in der Vergangenheit sorgten. Unsere Leser in Großbritannien wählten das Look 675 Light zum Rad des Jahres 2012.

Aber zurück zu unserem Look 695 Aerolight vom Esten Rein Taaramäe, der bei Pais Vasco zum King of Mountain gekrönt wurde und auf der diesjährigen Türkei-Rundfahrt die 3. Etappe gewann und Gesamtzweiter wurde.

Hier ist Reins Pro-Bike, das Look 695 Aerolight

Das Look 695 Areolight Pro-Bike von Rein Taaramäe. Vor einem Jahr launchte Look seinen neuen Rennboliden mit einer spektakulären Helikopteraktion beim Tourstart 2013 auf Korsika. Leider fehlen an Taaramäes Tour-Bike viele der besonders feinen Features des 695 Aerolight. So vermissen wir zum Beispiel die in die Gabel integrierte VR-Bremse und das gilt auch für die an den Streben montierte HR-Bremse.

 

Internes Cable-Routing für die Hinterradbremse am Oberrohr und die Ansteuerung sowie Stromversorgung von Schaltwerk- und Umwerfer. Verbaut ist eine Dura Ace 9070 Di2 mit dem an Looks C-Vorbau montiertem Cockpit. Der Rahmen eignet sich gleichermaßen für mechanische wie auch elektronische Schaltungen.

 

Ein weiterer Unterschied zum 695er Aerolight Serienbike findet sich bei genauer Betrachtung am Vorbau. Während das Serienbike auf einen Look-Vorbau mit Deckel am Steuerrohr setzt, fanden wir am Pro-Bike diesen vollverkleideten Look C-Stem 2 mit verdeckter Klemmung und einem vertikalen Verstellbereich von -9 bis +13 Grad, was Spacern bis zu 55mm entspricht.
Die Look E-Post Sattelstütze besteht aus einem kleinen Einsatz, der auf die integrierte Sattelstütze montiert wird. Die in verschiedenen Höhen einsetzbaren Elastomer-Ringe (hier die grauen Ringe) lassen eine Verstellung der Sitzhöhe zu, wenn auch nur im kleinen Rahmen. Bei privat genutzten Rädern schmälert diese Option nicht gänzlich den Wiederverkaufswert.

 

Sakrileg! Auch die Look-Kurbel ZED 2 musste weichen und wurde durch eine FSA K-Force Light mit integriertem SRM-Powermeter ersetzt. Mal abgesehen von der Tatsache das die K-Force zu den besten Kurbeln am Markt gehört, ist die ZED 2 wie gemacht für das 695 Aerolight und weist neben der genialen Optik auch noch den sog. Trilobe-Insert auf, der nur durch die Drehung des Inserts der Pedalachse die Kurbellänge zwischen 170, 172,5 und 175mmm gestattet. Die Look ZED 2 gibt es aber nicht mit SRM Leistungsmesser, das ist der Grund des Austauschs. Des Weiteren wurden hier Look Keo Blade II Pedale verbaut.
Look und Cofidis sind sehr stolze Firmen und bleiben beim Ausstatten der Räder auch gerne im eigenen Land. Das hat bei Kurbel (Italienisch/Deutsch) nicht geklappt, bei der Schaltung auch nicht aber immerhin kommen die Laufräder wieder vom Partner Mavic. Taaramäe rollt auf Mavics Cosmic Ultimate 40mm Carbonlaufrädern. Mit einem gesamtgewicht von 1185g gehören die Cosmic Ultimate zwar nicht zum Upper class des Leichtbaus, sind aber dennoch sehr leicht.
An der linken Kettenstrebe ist Platz genug für Transponder. Hier sieht man auf der linken Seite den Renntransponder von ASO und UCI, der das Signal für die Durchgangs- und Endzeit sendet. Rechts sehen wir einen Transponder für die Geschwindigkeitsmessung des SRM PC7.

 

 

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