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Ausrüstung

9 der interessantesten Radsport-Innovationen 2015

Diese neun Produkte könnten den Radsport nachhaltig beeinflussen

Neue Technologien und das ständige Streben der Hersteller nach etwas wirklich Bahnbrechendem haben uns auch in diesem Jahr wieder einige interessante Produkte beschert. Schaut man sich die Radsport-Innovationen 2015 an, gibt es wirklich weitaus Schlimmeres als in der heutigen Zeit leben und pedalieren zu können.

Der Industrie geht es prächtig und so können wir uns mehr denn je über den Erfindungsreichtum und die Kreativität der Hersteller freuen. Noch nie gab es ein so großes Angebot an verschiedensten Produkten. Konkurrenz belebt das Geschäft und wir sind die Glücklichen, die davon profitieren. Nie gab es qualitativ so hochwertige Produkte zu ähnlich guten Preisen, wie es heute der Fall ist. Selbst mit einem beschränkten Budget hat man heute die Chance, ein gutes Bike mit angemessener Ausstattung zu erstehen.

Radsport-Innovationen 2015 – die Zukunft beginnt jetzt

Die vielleicht interessantesten Radsport-Innovationen 2015 haben wir in diesem Artikel für euch zusammengestellt. Es sind alles Produkte, die tatsächlich das Zeug dazu haben könnten, den Sport nachhaltig zu beeinflussen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass zukünftige Technologien auf den hier vorgestellten Produkten aufbauen werden.

SRAM Red eTap

Viele sahen der Einführung der ersten elektronischen Schaltgruppe skeptisch entgegen. Dennoch war das kabellose Schalten ein wichtiger und unausweichlicher Schritt nach vorne.

Auch wenn es lange gedauert hat, bis die SRAM Red eTap auf den Markt kam, hat sich das Warten doch mehr als gelohnt.

Auch wenn die zusätzliche Batterie und die Verkabelung die Installation und die Wartung nicht leichter gemacht haben, funktioniert das elektronische Schalten einfach super. Auf der anderen Seite fallen die Kabel im Rahmen, am Schaltwerk und am Umwerfer weg, worüber selbst die erfahrensten Profi-Mechaniker nicht traurig sein dürften.

In unserem Artikel „SRAM Red eTap – die erste kabellose Gruppe“ haben wir uns schon ausgiebig mit der ersten unserer Radsport-Innovationen 2015 beschäftigt. Dennoch kann es nicht schaden, die wichtigsten Punkte noch einmal anzusprechen. Zunächst muss man sich nicht die komplette Gruppe kaufen, da lediglich die Schalthebel, das Schaltwerk und der Umwerfer kabellos arbeiten. Man kann also seine bewärte Kurbelgarnitur und die Bremsen um das SRAM Red eTap Schaltsystem erweitern und kommt so viel günstiger weg als würde man sich die komplette Gruppe kaufen.

SRAM hat das Schalten viel leichter gemacht. Das System ist zudem recht logisch aufgebaut. Mit dem rechten Schalthebel schaltet man hinten in einen schwereren Gang und mit dem linken Hebel in einen leichteren. Der vordere Umwerfer lässt sich aktivieren, indem man beide Hebel zusammen betätigt. Je nachdem, auf welchem Kettenblatt man sich befindet, wird die Kette auf das darunter- oder darüberliegende Blatt bewegt. Ein weiterer Vorteil dieses Systems besteht darin, das es keiner weiteren Tasten bedarf. Dadurch konnte SRAM die Schalthebel extrem klein und schlank gestalten. Ein Problem, dem der amerikanische Hersteller mit seinem neuen System vorgebeugt hat, ist das versehentliche Betätigen des vorderen Umwerfers. Hat man im Eifer des Gefechts das Gefühl, etwas laufe nicht ganz rund, lassen sich mittels Funktionstasten während der Fahrt Mikro-Anpassungen an den Umwerfern vornehmen.

Eine weitere Innovation, die SRAM speziell für diese Gruppe konzipiert hat, ist das kabellose System namens Airea. Hierbei handelt es sich um ein eigenständiges System, das nichts mit ANT+, Bluetooth oder WiFi zu tun hat aber exakt die Funktionen abdeckt, die SRAM bedienen wollte. Lediglich das Schaltwerk verfügt über ANT+, um mit Steuergeräten kommunizieren zu können.

Neben diesen Features hat die Gruppe aber noch weitaus mehr zu bieten. Für detaillierte Informationen zur SRAM Red eTap empfehlen wir unseren eben schon erwähnten Artikel. Abschließend sei noch gesagt, dass SRAM, auch wenn es einige Zeit gedauert hat, hier ein Produkt auf den Markt gebracht hat, welches auch die größten Skeptiker überzeugen sollte.

Website: SRAM

Das Cannondale Slate hebt die Grenzen zwischen Rennrad und Mountainbike nahezu auf.

Cannondale Slate

Rennräder durchlaufen eine Veränderung. Besser gesagt, Fahrräder haben sich im Allgemeinen verändert. Die Grenzen zwischen Rennrädern und Mountainbikes verschwimmen immer mehr. Noch nie gab es so viele Allround-Bikes zu kaufen wie heute. Das Cannondale Slate ist ein ganz besonderes Bike aus dieser Sparte. Der Drop-Lenker erinnert an ein Rennrad und mit der Lefty-Oliver-Federgabel hat der Bikebauer das Slate für jeden Untergrund gewappnet.

Cannondales Allrounder ist in drei Ausführungen erhältlich. Worin sich die drei Modelle unterscheiden, sind die verbauten Gruppen. Das Slate 105 ist, wie man sich leicht denken kann, mit einer Shimano 105 Gruppe gepaart mit hydraulischen R505 Scheibenbremsen ausgestattet. Das Mittelklasse-Modell arbeitet mit einer Shimano-Ultegra-Gruppe und R685-Scheibenbremsen. Am Topmodell kommt eine SRAM-CX1-Gruppe mit dem zugehörigen hydraulischen Disc-System zum Einsatz. Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Rahmen kompatibel zu elektronischen Di2 Gruppen ist. Grundsätzlich kann man sagen, das Cannondale Slate ist anderen Allrounder in so ziemlich allen Belangen einen Schritt voraus. Somit ist es ein wirklich interessantes Bike und hat sich seinen Platz in unseren Radsport-Innovationen 2015 redlich verdient.

Vermutlich wird es einige Traditionalisten geben, die über das Slate spotten. Dennoch können wir an einer verbesserten Vielseitigkeit nichts Schlechtes finden. Auch die Geometrie des Slate ist ein sehr interessanter Punkt. Cannondale beschreibt sie als „Full Fun“. Die Ketten- und Sitzstreben wurden kurzgehalten, wodurch das Backend schön wendig bleibt. Ein entspannterer Kopfwinkel und eine längere Front sorgen für mehr Stabilität. Laut Cannondale ist die Passform irgendwo zwischen der superleichten Rennmaschine, SuperSix Evo und dem Synapse-Endurance-Bike anzusiedeln.

In den letzten Jahren hat Cannondale des Öfteren unter Beweis gestellt, dass sie eine Marke mit Mut zum Risiko ist und so bringt sie immer wieder Produkte auf den Markt, die sich von denen der Konkurrenz unterscheiden.

Folgender Artikel beschäftigt sich neben dem Slate auch mit dem restlichen 2016er-Sortiment von Cannondale:

Cannondale SuperSix Evo und Co. – das Sortiment für 2016

Website: Cannondale

Die SRAM 1x Gruppe arbeitet mit einem Kettenblatt und kommt somit ohne Umwerfer aus.

SRAM 1x

SRAM war mehr als fleißig und so haben sie es gleich mit zwei Produkten in unsere Radsport-Innovationen 2015 geschafft. Neben der kabellosen Red-eTap-Schaltgruppe hat das Unternehmen mit der 1x auch ein Single-Kettenblatt-System auf den Markt gebracht, das sich sehen lassen kann. Die 1x-Gruppe vereinfacht den Antrieb enorm, indem sie sich auf das Notwendigste beschränkt. Sie arbeitet mit einer hochmodernen Kurbel mit nur einem Kettenblatt und macht somit den Umwerfer hinfällig.

SRAM hat hier für die verschiedensten Einsatzbereiche, wie beispielsweise den Arbeitsweg oder das Cyclo-Cross, eine elegante Lösung geschaffen. Auch Triathleten machen von der SRAM 1x Gebrauch und selbst die Profis unter ihnen waren ohne großere Mühe von dem System zu überzeugen.

Als SRAM klar wurde, dass für die verschiedensten Disziplin keine Frontschaltung vonnöten ist, machten sie sich an die Entwicklung und haben ein Produkt geschaffen, das den Radsport-Markt noch vielseitiger gemacht hat.

Website: SRAM

Zwift ermöglicht ein weitaus interaktiveres Erlebnis als es andere Softwarelösungen für das Indoor-Training zuvor geschafft haben.

Zwift

So viele Hersteller haben schon versucht das Indoor-Training zu revolutionieren. Die verschiedenen Entwicklungen haben es auch definitiv interessanter und unterhaltsamer gemacht. Fakt ist aber, dass Training in den eigenen vier Wänden immer eher ein Pflichtprogramm war, als eine Beschäftigung, der man freudig entgegenblickte. Bis Zwift kam.

Schon vorher gab es Virtual-Reality-Trainingstools, allerdings keine, die Training und Computerspiel so gut miteinander verbunden haben.

Die Grafik erinnert bei Zwift vielmehr an ein Computerspiel als an Trainingssoftware. Graphen und Trainingsdaten wurden durch eine qualitativ sehr ansprechende virtuelle Umgebung ersetzt. Wichtige Informationen, wie zum Beispiel Leistung, Herzfrequenz oder Trittfrequenz, werden zwar weiterhin angezeigt, dennoch überwiegt das interaktive Erlebnis.

Zudem motiviert Zwift durch die Möglichkeit, sich in Rennen mit anderen Nutzern zu messen. Ist der Wettkampfgeist erst einmal geweckt, freut man sich auch Zuhause darauf, sich auf sein Bike zu setzen und zu pedalieren.

Website: Zwift

Dank der Einführung von Strava Live Segmente auf einigen von Garmins Edge-Computern, bekommt man heute ein Echtzeit-Feedback über seine Leistung.

Strava Live Segmente

In den letzten Jahren war es für Strava-Fans immer wieder frustrierend, dass es keine Integration von radsportbezogenen Social Networks und führenden Fahrradcomputern gab.

Als Garmin dann auf Garmin Connect seine eigenen Segmente herausbrachte, schien die langersehnte „Hochzeit“ mit Strava doch noch zu platzen. Zum Glück haben aber beide Seiten erkannt, dass es ein Fehler wäre und so können wir uns heute über Strava-Live-Segmente auf Garmins Edge-Computern freuen. Angefangen mit einem Startcountdown wird die Zeit eines aktuellen Einsatzes der persönlichen Bestzeit gegenübergestellt. Zudem ist es nicht mehr nötig, anzuhalten und auf das Telefon zu schauen, möchte man sehen, wie weit man noch vom langersehnten KOM-Titel entfernt ist.

Es kommt nicht allzu oft vor, dass Integration eine derartige Vereinfachung mit sich bringt. In diesem Fall ist der gemeinsame Weg aber für beiden Parteien, also sowohl für Strava, als auch für Garmin, von Vorteil.

Unsere Artikel zum Thema Strava und Garmin:

Andre Greipels 5. Etappe auf Strava – Tour de France 2015
Diese 15 Profis sind auf Strava aktiv
Strava – was genau macht ein Profi im Trainingslager
Strava macht dein Wintertraining effektiver
Garmin Edge Explore 1000 Radcomputer mit GPS vorgestellt

Website: Strava

Trek Madone 9 & Specialized Venge ViAs

Da wir gerade bei Integration sind, wollen wir uns jetzt zwei der namenhaftesten Fahrradmarken widmen, die sich dieses Thema auf die Flagge geschrieben haben – Trek und Specialized. Im letzten halben Jahr haben beide Unternehmen beeindruckende Aeromaschinen auf den Markt gebracht. Sowohl das Trek Madone 9 als auch das Specialized Venge ViAs haben die Aerodynamik-Sparte wohl für immer verändert. Den Bikebauern ist es gelungen, Maschinen zu entwickeln, die wie Rennräder aussehen, mit Drop-Lenkern arbeiten aber im Windtunnel die Geschwindigkeit von TT-Bikes erreichen.

Das Trek Madone 9 bringt das Thema Integration auf einen neuen Level.

Wärend der Tests stellten die beiden Aero-Maschinen alle bisher dagewesenen Modelle in den Schatten. Wir sprechen hier nicht von Sekunden, vielmehr geht es um Minuten. Trek ging sogar soweit, zu behaupten, das Madone ließe das Specialized Shiv TT-Bike im Windtunnel hinter sich und auch das Feedback der Fahrer von Trek Factory Racing war unglaublich positiv.

Natürlich gibt es beide Modelle nicht geschenkt und durch ihren hohen Preis wird es den meisten von uns wohl verwehrt bleiben, in naher Zukunft auf einer der beiden Maschinen zu fahren. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es auch die ausgefeiltesten und neuesten Modelle irgendwann in erschwinglicheren Ausstattungen gibt. Viele Bikes, die es einst nur mit Dura-Ace-Ausstattung gab, waren ein Jahr später auch mit Ultegra- oder irgendwann sogar mit 105-Komponenten erhältlich. Auch die Komponenten an sich greifen früher oder später auf die Technologien zurück, die derzeit noch brandneu sind. Ein Beispiel ist Shimanos Vier-Arm-Kurbeldesign. Zunächst beschränkte es sich auf den Dura-Ace-Kurbelsatz, heute findet man es sogar an der Tiagra-Garnitur.

Warum sollte es also beim Trek Madone 9 oder beim Specialized Venge ViAs anders laufen? Die günstigste Version des Madone liegt derzeit bei knapp unter 6.000 Euro. Wer sich noch ein paar Jahre geduldet, wird aber bestimmt die Möglichkeit bekommen, ein Trek Madone 9 zu einem weitaus günstigeren Kurs zu erstehen.

Unsere Artikel zum Trek Madone 9 und zum Specialized Venge ViAs:

Trek Madone 9 – das neue Modell für 2016
Trek Madone und Co – das Sortiment für 2016
Specialized Venge ViAs: Peter Sagans Pro-Bike bei der Tour de France 2015

Websites: Trek und Specialized

Superleichte Carbonnaben von Enve

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube im Radsport, dass Gewicht der wichtigste Faktor ist. Leichter ist nicht automatisch besser. Es gibt viele andere Punkte zu berücksichtigen. Wenn man allerdings zwischen zwei Produkten wählen muss, deren Funktionalität und Stabilität vergleichbar sind, könnte das Gewicht am Ende der ausschlaggebende Punkt sein.

Enves neue Carbonnaben bringen gerade mal 232 Gramm auf die Waage und sind somit etwa 60 Gramm leichter als die Konkurrenzprodukte. (Foto: Enve)

Der amerikanische Hersteller gibt für ein Paar seiner neuen Carbonnaben ein Gesamtgewicht von rund 232 Gramm an. Das Top-Produkt von DT Swiss, 180, wiegt 291 Gramm und das 88/188 Nabenset von Zipp bringt 298 Gramm auf die Waage. Die Enve Carbonnaben sind somit etwa 60 Gramm leichter als die stärksten Konkurrenzprodukte. Setzt man diese 60 Gramm in Relation zum Gesamtgewicht, ist das schon sehr beeindruckend.

Derzeit sind vergleichsweise wenig Carbonnaben auf dem Markt. Hauptsächlich liegt es daran, dass es relativ schwierig ist, ausreichend stabile Naben aus Carbon herzustellen.

Anstatt sich ein spezielles Design zu überlegen, hat Enve dafür gesorgt, dass man die Naben mit Standardspeichen betreiben kann. Im Moment gibt es die Naben in Kombination für vorne und hinten nur mit einer Lochzahl von 20/24 und wenn man sich den US-Einzelhandelspreis von 1.350 $ vor Augen führt, ist die Anschaffung keine günstige Angelegenheit.

Website: Enve

Das Biachni Specialissima ist nicht nur superleicht, auch das Handling ist exzellent.

Bianchi Specialissima

Das Bianchi Specialissima hat es wegen seiner beispiellosen Balance zwischen Leichtgewicht und Fahrqualität in unsere Radsport-Innovationen 2015 geschafft. Der Rahmen wiegt gerade mal beeindruckende 780 Gramm. Noch interessanter ist aber der Einsatz von Bianchis Countervail-Technologie, die zum ersten mal am Klassiker-Bike, Infinito CV, Verwendung fand.

Countervail ist im Grunde ein patentiertes viskoelastisches Material, das in Zusammenarbeit mit MSC (Materials Sciences Corporation) entwickelt wurde und zwischen den Carbonschichten des Rahmens eingearbeitet wird. Es unterdrückt Vibrationen und verbessert so merklich die Fahrqualität, ohne dabei Abstriche in Sachen Steifigkeit oder Stabilität zu machen.

Das Resultat ist eine wahre Kletterrakete, die auch bergab eine unschlagbare Sicherheit vermittelt. Mit der Verwendung von Countervail versuchte Bianchi ein superleichtes Rad zu erschaffen, das einem beim Fahren ein gutes Gefühl gibt und dem man bei schnellen, kurvigen Abfahrten vertrauen kann. Das soll aber nicht den Eindruck erwecken, dass das Rad träge wäre. Ganz im Gegenteil. Schon eine kleine Gewichtsverlagerung sorgt für eine prompte Reaktion und macht das Rad somit perfekt für enge, gewundene Strecken oder kurvige Abfahrten.

Zudem kann man sich ein Specialissima nach Hause holen, dessen Gesamtgewicht weniger als sechs Kilo beträgt. Wer also über ein Abenteuer in den Bergen nachdenkt, dürfte es nicht leicht haben, auf dem Markt ein ähnlich gut ausgestattetes Bikes zu finden. Allerdings könnte der Listenpreis von rund 7.999 Euro dem ein oder anderen einen Strich durch die Rechnung machen.

Folgende Artikel beschäftigen sich mit dem Bianchi Specialissima:

Bianchi Specialissima 2016 im Test
Bianchi Freccia Celeste und Co. – das 2016er Sortiment der Italiener

Website: Bianchi

Mit den P1 hat PowerTap jetzt ein Pedalset mit Leistungsmessung auf den Markt gebracht, auf das wir alle gewartet haben.

PowerTap P1 Pedale

Es gibt schon verschiedene pedalbasierte Powermeter auf dem Markt, allerdings lassen sich die meisten nicht so einfach installieren wie herkömmliche Pedale. Bei allem nötigen Respekt gegenüber Garmin, hat PowerTap mit seinen P1 jetzt Pedale auf den Markt gebracht, die genau das mitbringen, was wir uns für Garmins Vector-Pedale gewünscht hätten. Die P1 sind leicht zu installieren und man benötigt kein spezielles Werkzeug. Wie bei herkömmlichen Pedalen, ist alles was man braucht, ein 8-Millimeter-Inbusschlüssel.

Und genau diese Einfachheit hat den PowerTap-P1-Pedalen ihren Platz in unseren Radsport-Innovationen 2015 gesichert. Jedes Mal die Kurbel abzubauen, um sie an ein anderes Bike zu bauen, ist doch recht mühsam. Zudem war man mit PowerTaps G3-Nabe auf einen bestimmten Satz Laufräder festgelegt. Die P1 machen es jetzt möglich, seinen Leistungsmesser überall hin mitzunehmen und das ganze ist nicht aufwendiger, als bei einem Set herkömmlicher Pedale.

Die P1 können über Bluetooth oder ANT+ kommunizieren und sind kompatibel zu herkömmlichen Dreiloch-Cleats. Die nötige Energie liefern Batterien des Typs AAA. Die Lebensdauer wird mit 60 Stunden angegeben. Danke an PowerTab, dass sie die Leistungsmessung so vereinfacht haben.

Website: PowerTap

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