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Profi-Radsport

Tom Boonen – eine Klassikerlegende beendet seine Karriere

Tom Boonen ist einer der erfolgreichsten Frühjahrsklassikerspezialisten und wird am Sonntag bei Paris–Roubaix zum letzten Mal als Profi im Sattel sitzen

Zum allerletzten Mal wird Tom Boonen (Quick-Step Floors) am 9. April als Profi seine Zielrunde im Veldrom von Roubaix drehen. Sollte er die Ziellinie am kommenden Sonntag als Erster überqueren, wäre der Klassikerspezialist Rekordsieger von Paris–Roubaix.

Mit gerade einmal 21 Jahren empfahl sich Tom Boonen schon bei der 2002er-Ausgabe von Paris–Roubaix, als er dort den dritten Platz einfuhr und spätestens seit 2005 zählt der Belgier zur absoluten Elite des Radsports. Damals gewann er mit der Flandernrundfahrt und Paris–Roubaix das Kopfsteinpflasterdoppel und etablierte sich fortan als brandgefährlicher Klassikerkiller, der nicht nur die Flandernrundfahrt 2006 und 2012 wiederholt für sich entschied, sondern auch Paris Roubaix noch ganze drei Mal in den Jahren 2008, 2008 und 2012.

Wird Tom Boonen am kommenden Sonntag seinen fünften Pflasterstein mit nach Hause nehmen können? Foto: Sirotti

2015 erlitt Tom Boonen nach einem schweren Sturz bei der Abu Dhabi Tour einen Schläfenbeinbruch, der bis heute eine Beeinträchtigung seines Hörvermögens zur Folge hat. Nur zwei Monate nach diesem Unfall saß Boonen bereits wieder im Sattel und beendete im darauf folgenden April 2016 Paris–Roubaix in einem Sprintfinale als Zweiter.

Tom Boonen beendet als einer der stärksten Klassikerspezialisten am Sonntag bei Paris–Roubaix seine Karriere. Foto: OPQS/Tim de Waele

Mit einem Sieg in Velodrom von Roubaix am kommenden Sonntag würde Tom Boonen seine Karriere mit dem Rekord für die meisten Siege bei Paris–Roubaix krönen. Bisher teilen sich er und sein belgischer Landsmann Roger De Vlaeminck diesen Rekord mit jeweils vier Siegen.

Einen schönen Karriererückblick mit Tom Boonen gibt es bei Eurosport zu sehen: Tom Boonen Karriererückblick bei Eurosport

Paris–Roubaix 2017 kannst du live und in voller Länge am Sonntag, 9. April von 11:00 bis 17:00 Uhr auf Eurosport sehen.

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