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Hobby-Radsport

Trois Etapes Tour – 3-Tage-Profi in den Pyrenäen

George wird an diesem Wochenende die Trois Etapes Tour fahren. Ein Wohltätigkeitsrennen über drei Etappen in den Pyrenäen.

Es wird mein erstes Rennen in den Pyrenäen sein und bietet mir die Chance, einige “Must-Ride” Berge zu fahren. Darunter beispielsweise der Col du Soulor und der legendäre Col du Tourmalet, der bereits öfter als jeder andere Anstieg Teil der Tour de France war.

Die Trois Etapes Tour gibt Amateurfahrern die Chance für 3 Tage wie ein Profi zu fahren.

Es ist gerade einmal 2 Wochen her, dass das Peloton der Tour über diese Straßen gefahren ist und jetzt habe ich die Chance die gleichen Strecken zu fahren wie zum Beispiel Tour-Gewinner Vincenzo Nibali. Die Trois Etapes organisierte im Juni bereits eine “Giro-Edition”. Trois Etapes will es Amateurfahrern ermöglichen, wie die Profis auf offiziellen Strecken zu fahren.

13 Teams mit jeweils 7 Fahrern werden am Freitag an den Start gehen. Jedes Rennen startet zugunsten eines wohltätigen Zwecks und unter der Schirmherrschaft eines Profis. In diesem Jahr übernehmen Emma Pooley und Carlos Sastre diese Rolle. Emma Pooley ist frisch gebackene Zeitfahrgewinnerin der Commonwealth Games und Carlos Sastre gewann die Tour de France 2008.

Die Etappen gehen über 100km, 120km und 105km. Außerdem werden die Teams in jeder Etappe mit einer Zeitfahrpassage während des Anstiegs konfrontiert. Je nach Anstieg wird die Zeit entweder vom letzten Teammitglied, welches den Gipfel erreicht gewertet oder ein Durchschnittswert aus den Zeiten der ersten Fahrer jedes Teams berechnet.

Jeder Fahrer wird wie ein Profi essen, schlafen und trinken. Ziel ist es sich genauso zu fühlen wie ein Profi auf der Tour. Einzig und allein die Verlockung der Hotelbar könnte am Abend nach dem Rennen für ein kühles Bier sorgen. Natürlich ist jeder Fahrer mit einem Team-Funk verbunden und jedes Team wird von einem Teamwagen und Sportdirektor unterstützt. Die Trois Etapes hat seit 2012 mehr als 5 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke mit diesen Rennen eingenommen.

George wird ein Scott Addict 10 in den Pyrenäen fahren.

Die Distanz jeder Etappe mag vielleicht nicht so gewaltig wirken, aber aufgrund der Strecken wird es wohl für jeden Fahrer ein hartes Wochenende im Sattel. Die größte Herausforderung kommt am dritten und letzten Etappentag auf die Fahrer zu. 17,2km Col du Tourmalet werden von den Amateuren alles abverlangen. Mein Training hat in den letzten 6 Wochen leider etwas gelitten, aber Leiden macht den Radsport doch irgendwo aus, richtig?

Ich werde das Scott Addict 10 fahren. Dieses Bike hatte ich auch in Italien dabei, als ich dort beim Jedermann-Rennen mitgefahren bin. Ich habe dieses Rad als wahre Bestie in den Bergen kennen- und lieben gelernt. Es ist mit einer mechanischen Shimano Ultegra Gruppe, Mavic Ksyrium SLS-Laufrädern und Schwalbe One-Reifen ausgestattet. So bin ich bestens für die harten Aufstiege, aber auch für schnelle Abfahrten gerüstet. Ich tausche den Syncros-Sattel gegen meinen Fizik Antares-Lieblingssattel aus. Das gesamte Bike inklusive Pedale und Flaschenhalter wiegt etwas unter 7,3kg. Damit kann ich an den Start gehen.

Die Berge – und vor allem die Pyrenäen – waren Schauplatz einiger der spannendsten Duelle der Radsport-Geschichte. Die Gipfel stehen genauso für Schmerz und Leiden wie für Ruhm. An diesem Wochenende finde ich heraus, warum. Der ausführliche Rennbericht folgt.

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