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Reise & Trainingslager

Fünf gute Gründe, die für Bern als Ziel deines nächsten Radurlaubs sprechen

Wenn schon die Tour de France einen Abstecher in die Schweiz macht, dann sollte man sich die Region um Bern einmal genauer anschauen

Die französischen und die italienischen Alpen sind untrennbar mit dem Radsport verbunden, und das sowohl auf professioneller Ebene wie etwa durch die Tour de France und den Giro d’Italia, als auch was den Amateurbereich anbelangt. Wie sieht es aber mit einem Abstecher in die schweizer Alpen aus?

Die schweizer Bundesstadt Bern, Geburtsort von Fabian Cancellara, hatte 2016 die Ehre, auf der Strecke der Tour de France zu liegen. Vor und nach dem finalen Ruhetag führte die 16. und 17. Etappe das Peloton über schweizer Staatsgebiet. Und es ist nicht schwer zu verstehen, warum die Organisatoren den Grenzübertritt in die Schweiz in die Route der Tour de France 2016 eingebaut haben. Bern ist nicht nur für sich betrachtet eine schöne Stadt, sondern stellt auch einen guten Ausgangspunkt für Touren ins Umland dar. Immer noch nicht überzeugt? Es folgen fünf Gründe, warum man die schweizer Region Bern als Ziel für den nächsten Radurlaub in Betracht ziehen sollte.

Teil der Tour de France 2016

Bern war am 18. Juli 2016 das Ziel der 16. Etappe der Tour de France. Vor dem letzten Ruhetag führte es das Peloton auf einer 209 Kilometer langen, größtenteils flachen Strecke vom Ausgangspunkt im französischen Moirans-en-Montagne in die Schweizer Bundeshauptstadt. Der Slowake Peter Sagan konnte hierbei seinen dritten Etappensieg einfahren. Vor der Kulisse der Berner Alpen und des Berner Jura nahm dann zwei Tage später nach dem Ruhetag die 17. Etappe, die über einige der schönsten Bergpässe der Schweiz führte, am Stade de Suisse seinen Lauf und bahnte sich anschließend seinen Weg durch die historische Altstadt von Bern und den Naturpark Gantrisch. Bei der 184,5 Kilometer langen Etappe mit Bergankunft in Finhaut-Emosson konnte sich der Russe Ilnur Sakarin, der seit 2015 bei Katusha unter Vertrag steht, durchsetzen.

Lokalmatador: Fabian Cancellara wurde in Bern geboren. (Bild: Sirotti)

2016 war die Tour zwar das erste Mal in der Schweizer Bundesstadt, jedoch gab es in der Vergangenheit bereits Abstecher nach Zürich, Genf und Basel. Jeder, der bei der Tour de France schon mal Live vor Ort war, kann bestätigen, welche Auswirkungen die Ankunft der Tour für einen Veranstaltungsort hat. So gab es auch in Bern bereits vor den beiden eigentlichen Renntagen einige Veranstaltungen wie das Tour-Festival am Tag vor der Ankunft des Pelotons, an dem man bereits die Route abfahren konnte und ein Festival in der Berner Innenstadt. Wer also nicht schon während der Tour de France 2016 in Bern vor Ort war, sollte dies unbedingt nachholen und seinen nächsten Radurlaub dort buchen.

Im Herzen der Alpen gelegen

Der Kanton Bern beheimatet das Berner Oberland, also die höhergelegenen Teile des Kantons und die Nordseite der Berner Alpen, die sich auf die Kantone Bern und Wallis erstrecken. Es gibt somit mit dem Fahrrad viel zu erkunden. Wie man es von den Alpen nicht anders erwartet, gibt es malerische Dörfer, atemberaubende Landschaft und Bergpässe im Überfluss. Und die Region ist nicht nur gut für den Radsport. Auf dem Jungfraujoch befindet sich der höchste Bahnhof Europas und die Gondelbahn Grindelwald – Männlichen ist weltweit die längste seiner Art. Der Thunersee ist nur einen Kilometer von der Berner Altstadt entfernt und einige Weinberge und das bis ins 10. Jahrhundert zurückreichende Schloss Spiez tragen mit zu der atemberaubenden Kulisse rund um Bern teil.

Der Kanton Bern liegt im Herzen der Schweizer Alpen.

 

Atemberaubende Routen, anspruchsvolle Steigungen

Wer beabsichtigt, die schweizer Alpenpässe in Angriff zu nehmen, kann etwa unter mehr als 500 Kilometern GPS-Routen wählen, die sich unter der im Berner Oberland gelegenen Region Saanenland finden lassen. Darunter befindet sich beispielsweise die 59 Kilometer lange Gstaads-4-Finger-Runde, bei der der kurze, aber steile Groubenberg und die Mur de Lauenen bewältigt werden muss. Mit den Strade Bianche di Simmental steht eine weitere 80 Kilometer lange Route bereit, die den 18,8 Kilometer langen Anstieg des Gestelenpasses mit einer durchschnittlichen Steigung von sechs Prozent und die charakteristischen und namensgebenden weißen Kiesstraßen beinhaltet.

Die Gegend rund um Gstaad bietet Radfahrern viele schöne, aber auch anspruchsvolle Routen.

Fans der Tour de Suisse und der Tour de Romandie kommen mit dem 22,6 Kilometer langen Anstieg auf den Col du Pillon mit fünf Prozent Steigung und der 18,5 Kilometer langen Fahrt auf den Col de la Croix mit einer Steigung von 6,8 Prozent auf Ihre Kosten, die beide auf der Strecke Tour de la Reine Sud liegen. Insgesamt warten auf der 121 Kilometer langen Strecke 2.830 Höhenmeter darauf, überwunden zu werden. Wer sich erst im Spätsommer in die Region begibt, auf den wartet Ende August das Jedermannrennen Alpenbrevet. Dieses bietet fünf verschieden lange und anspruchsvolle Routen beginnend mit der 42 Kilometer langen Furka Tour bis zur monströsen 276 Kilometer langen Platin Tour. Letztere beinhaltet mit ihrem Ausgangspunkt im Kanton Bern gelegenen Meiring fünf Schweizer Alpenpässe und stolze 7.000 Höhenmeter.

Das Alpenbrevet 2016 findet am Samstag, den 27. August statt, bietet fünf Strecken von der 42 Kilometer langen Furka Tour bis zur monströsen 276 Kilometer langen Platin Tour.

Schönes Bern

Es gibt viele Orte in der Region, die sich als Ausgangspunkt anbieten, einschließlich des über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannten Gstaad. Aber die Stadt Bern selbst ist mit ihrer atemberauben Lage nahe der Berner Alpen und der gut erhaltenen zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Altstadt auch einen Besuch wert. Die Zytglogge, ein aus dem Mittelalter stammender Uhrturm mit seiner bekannten astronomischen Uhr und seinem Glockenspiel, das Bundeshaus als Sitz der Regierung und des Parlaments der schweizerischen Eidgenossenschaft und das Albert-Einstein-Haus stellen einige die Haupt-Sehenswürdigkeiten Berns dar. Und selbstverständlich gibt es auch keinen Mangel an Käse und Schokolade.

Auch die Stadt Bern selbst ist einen Besuch wert.

Fahrradfreundliche Hotels

In der gesamten Region Bern findet sich eine ganze Reihe von fahrradfreundlichen Hotels. Das Congress Hotel Seepark in Thun etwa bietet geführte Tages- und Halbtagestouren, einen kostenlosen Fahrradverleih und sichere Abstellmöglichkeiten. Das Hotel Lauberhorn in Grindelwald bietet darüber hinaus neben einem Fahrrad-Waschplatz und einem kostenlosen Wäscheservice für Bikebekleidung eine Werkstatt mit Montageständer, Schmiermittel, Pumpen und Ersatzteilen wie Schläuchen und Bremsbelägen, in Gstaad bietet das Hotel Kernen private geführte Touren, einen Fahrradverleih und eine Werkstatt. Neugierig geworden? Weitere Informationen finden sich auf der Made in Bern Webseite.

Es stehen viele fahrradfreundliche Hotels zur Wahl.
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