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Bikepacking Südafrika

Reise & Trainingslager

Bikepacking durch Südafrika: Routen, Ausrüstung und Sicherheit

Dein Guide fürs Bikepacking in Südafrika

Fotos: Unsplash

Südafrika ist wie gemacht fürs Bikepacking: endlose Schotterpisten, einsame Bergpässe, Weingüter und Wildnis liegen oft nur ein paar Kurven auseinander. Gerade das Westkap und die Karoo gelten in der internationalen Bikepacking-Szene als echte Traumziele.

Finde, was dich glücklich macht – in Südafrika

Damit dein Abenteuer nicht nur episch, sondern auch sicher und gut geplant abläuft, findest du hier einen Überblick über die spannendsten Routen, die richtige Ausrüstung und wichtige Sicherheitstipps.

Warum Bikepacking in Südafrika?

Spektakuläre Gravel-Strecken: Das Westkap ist von Gebirgsketten wie Swartberg, Langeberg und Cederberg durchzogen und bietet ein dichtes Netz an Schotter- und Nebenstraßen: ideal fürs Bikepacking.

Lange Distanzen, wenig Verkehr: Abseits der großen Städte verläuft der Verkehr oft ruhig, gerade auf Nebenstraßen und Farmroads.

Ganzjahresziel: Je nach Region findest du fast zu jeder Jahreszeit passende Bedingungen, ob winterliches Westkap (Juni – August) oder trockene Karoo im südafrikanischen Frühling/Herbst (September – November/März – Mai)

Bikepacking Südafrika

Beste Reisezeit fürs Bikepacking in Südafrika

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, die Jahreszeiten sind also “genau verkehrt herum” zu Europa.

Westkap und Garden Route: Ideal zwischen Mai–Oktober. Es kann regnen, aber die Hitze ist moderat, perfekt für lange Tage im Sattel.

Karoo und Inland: Sehr heiß im südafrikanischen Sommer (Dezember – Februar). Für Wüsten- und Halbwüstenrouten (Tankwa Karoo etc.) sind der südafrikanische Frühling (September – November) und Herbst (März – Mai) mit milderen Temperaturen ideal.

Drakensberge und Dragon’s Spine: In hohen Lagen kann es im südafrikanischen Winter (Juni – August) frostig werden, im Sommer (Dezember – Februar) drohen Gewitter. Übergangszeiten (Frühling/Herbst also September – November und März – Mai) sind am angenehmsten.


Bikepacking Südafrika

Routenempfehlungen: Bikepacking durch Südafrika

Distanz 761 km
Dauer 9 Tage
Anteil unbefestigt 81 %
Singletrack-Anteil 0 %
Fahrbarkeit (Zeitanteil) 100 %
Gesamter Anstieg 11.948 m
Höchster Punkt 1.524 m
Schwierigkeitsgrad (1–10) 7

 

1. Western Cape Passes: Bikepacking im Gebirge

Die Route entlang des “Western Cape Passes” ist ein Klassiker: Sie führt auf überwiegend Schotter- und Erdstraßen durch die Swartberg- und Cape-Fold-Gebirge und über mehr als 15 Pässe und Schluchten.

Die Route umfasst 761 km und ist auf 9 Tage ausgelegt, eine anspruchsvolle, aber vollständig fahrbare Strecke, die zu 100 % im Sattel bewältigt werden kann. Mit einem 81-prozentigen Anteil an unbefestigten Wegen und keinem Singletrack liegt der Fokus klar auf langen Gravel- und Schotterpassagen. Insgesamt summiert sich der Anstieg auf 11.948 m, während der höchste Punkt der Tour bei 1.524 m liegt.

Diese Kombination aus Distanz, Höhenmetern und Untergrund ergibt einen Schwierigkeitsgrad von 7, was die Route ideal für erfahrene Bikepacker:innen macht, die eine fordernde, aber gut planbare Tour suchen.

Highlights

  • Historische Pässe wie Swartberg Pass und Montagu Pass
  • Kleine Karoo-Städtchen mit Farmstays und Guesthouses
  • Ständige Wechsel zwischen Weinregionen, Halbwüste und Gebirge

Für wen geeignet?

Erfahrene Bikepacker:innen mit solider Kondition. Die Route verlangt viele Höhenmeter und teils raue Gravel-Sektionen.


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2. Klein Karoo und “To Hell ’n Gone”

Dauer 5 Tage
Distanz 248 km
Gesamter Anstieg 3.914 m
Untergrund Asphalt / Gravel

 

Die Klein Karoo ist ein halb­wüstenartiges Tal zwischen Swartberg und Langeberg. Die Bikepacking-Route “To Hell ’n Gone” verläuft in fünf Tagen über rund 248 km und knapp 4.000 Höhenmeter auf einer Mischung aus Asphalt und Gravel, von Matjiesfontein bis nach Oudtshoorn, mitten durch das zeitvergessene Tal Die Hel. Der Name bedeutet übersetzt „Die Hölle“ oder „Der Abgrund“, doch wer hier unterwegs ist, entdeckt eher eine grüne Oase, verborgen in den dramatischen Felswänden der Swartberg-Berge.

Jahrzehntelang führte nur ein steiler Eselspfad, „Die Leer“ („Die Leiter“), in dieses abgeschiedene Tal. Die wenigen Bewohner lebten nahezu isoliert von der Außenwelt, bis 1962 eine lange, verwundene Offroad-Piste hinabgebaut wurde. Und auch heute gilt: Es gibt nur zwei Wege hinein oder hinaus, beide anspruchsvoll, beide unvergesslich.

Warum sich die Tour lohnt

  • Einsame Täler, spektakuläre Schluchten und einsame Schotterpisten
  • Kleine Farmunterkünfte, Guesthouses und Campsites statt Massentourismus
  • Idealer Einstieg in längere Südafrika-Bikepackingtrips
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3. SAND und Tankwa Karoo

Distanz 1.355 km
Dauer 25 Tage
Anteil unbefestigt 85 %
Singletrack-Anteil 1 %
Fahrbarkeit (Zeitanteil) 99 %
Gesamter Anstieg 16.307 m
Höchster Punkt 1.654 m
Schwierigkeitsgrad 6

 

Die Route “SAND: Segment 1: Karoo” ist eine anspruchsvolle Gravel-Tour durch die Tankwa Karoo, eine der trockensten Regionen des Landes. Sie erstreckt sich über 1.355 km und verlangt rund 25 Tage im Sattel, ein Langstreckenabenteuer, das mit 85 % unbefestigtem Untergrund und einem minimalen Singletrack-Anteil von nur 1 % vor allem auf ausgedehnten Gravelpassagen glänzt.

Mit einer Fahrbarkeit von 99 % ist die Strecke nahezu durchgehend fahrbar, auch wenn die Höhenmeter beachtlich sind: Insgesamt summieren sich 16.307 m Anstieg, während der höchste Punkt bei 1.654 m liegt. All das ergibt einen mittleren Schwierigkeitsgrad von 6, ideal für Bikepacker:innen, die eine ausdauernde, aber nicht extrem technische Tour suchen.

Besonderheiten

  • Lange, völlig einsame Schotterpisten
  • Kaum Schatten, limitierte Wasserversorgung
  • Perfekt für alle, die echte Wüsten-Atmosphäre suchen
  • Wichtig: In der Tankwa Karoo gibt es nur wenige offizielle Campingplätze; außerhalb von ausgewiesenen Camping Areas ist wildes Campen vielerorts verboten.
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4. Dragon’s Spine: Einmal längs durch Südafrika

Distanz 4.023 km
Dauer 58 Tage
Anteil unbefestigt 85 %
Singletrack-Anteil 10 %
Fahrbarkeit (Zeitanteil) 97 %
Gesamter Anstieg 47.362 m
Höchster Punkt 2.865 m
Schwierigkeitsgrad 6

 

Die “Dragon’s Spine” verläuft auf rund 4.023 km vom Kap in den Lesotho-Hochländern bis zur Grenze nach Limpopo,  überwiegend auf unbefestigten Straßen (ca. 85 %).

Diese Route zählt zu den großen Bikepacking-Langstrecken: Auf 4.023 km verteilt über 58 Tage führt sie durch überwiegend unbefestigtes Terrain, denn ganze 85 % der Strecke bestehen aus Gravel oder Dirt Roads. Mit einem Singletrack-Anteil von 10 % kommt zudem technisches Fahrgefühl ins Spiel. Dank einer Fahrbarkeit von 97 % bleibt die Route jedoch weitgehend durchgehend im Sattel bewältigbar.

Die Höhenmeter sind beeindruckend: Insgesamt warten 47.362 m Anstieg, während der höchste Punkt bei 2.865 m liegt. Zusammengenommen ergibt das einen mittleren Schwierigkeitsgrad von 6, perfekt für Bikepacker:innen, die eine ausdauernde, abwechslungsreiche, aber nicht extrem technische Expedition suchen

Was dich erwartet

  • Verbindung der Cape Winelands mit der Karoo und den Drakensbergen
  • Lange Offroad-Etappen mit teils entlegenen Resupply-Punkten
  • Eine ernsthafte Langstreckenroute (Schwierigkeit 6/10, >47.000 hm)

Für wen?

  • Erfahrene, selbstständige Bikepacker:innen auf Expeditionsniveau, die mehrere Wochen Zeit haben.

5. Cross Cape Gravel: Gardenroute

Distanz 738,7 km
Höhenmeter 10.268 m
Steigung 15,0 %

 

Der Cross Cape Gravel gilt als eine der eindrucksvollsten Bikepacking-Strecken Südafrikas. Auf rund 700 Kilometern verbindet sie das quirlige Stellenbosch mit dem Küstenort Plettenberg Bay und führt quer durch einige der abwechslungsreichsten Landschaftsräume des Landes: die wilde Garden Route, die weite Klein Karoo, das sanft hügelige Cape Overberg und die weltberühmten Cape Winelands. Die Strecke verläuft überwiegend über hervorragend zu fahrende Schotterstraßen, perfekt, um tief in die Atmosphäre der Region einzutauchen.

Garden Route

Rechtliches und Sicherheit:

Was du wissen musst:

Wildcampen: Lieber offiziell als wild

So romantisch das Zelt irgendwo in der Karoo auch klingt, in vielen Regionen Südafrikas ist Wildcampen ohne Erlaubnis verboten oder rechtlich heikel. Kommunale Camping-Bylaws (z.B. im Westkap) untersagen Campen auf kommunalem Land außerhalb ausgewiesener Campingplätze ohne Genehmigung. Outdoor-Anbieter warnen explizit davor, in Südafrika einfach “irgendwo” wild zu campen, da es teilweise illegal und sicherheitsrelevant ist.

Empfehlung für Bikepacker:innen

  • Nutze offizielle Campingplätze, Farmstays, Backpacker Hostels und Guesthouses.
  • Frage auf Farmen oder in kleinen Orten nach, ob du auf dem Gelände zelten darfst.

Gardenroute

Allgemeine Sicherheits-Tipps fürs Radfahren

Die Pedal Power Association empfiehlt, beim Radfahren in Südafrika insbesondere auf nicht sichere Hotspots und Verkehrsrisiken zu achten und Gruppenfahrten in isolierten Gebieten zu bevorzugen.

  • Routenwahl: Informiere dich vorab, ob deine geplante Strecke als sicher gilt (lokale Radclubs, PPA-Karten, Unterkünfte fragen).
  • Nicht nachts fahren: Vermeide Fahrten in der Dunkelheit, sowohl wegen Verkehr als auch wegen der Sicherheit.
  • In Gruppe oder zu zweit: Gerade in abgelegenen Regionen ist eine Gruppe sicherer, was auch die PPA empfiehlt
  • Regeln der Straße: Nach südafrikanischen Verkehrsregeln müssen Radfahrende links fahren, in Einzelfahrt (single file) und dürfen nicht absichtlich Schlangenlinien fahren.

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Ausrüstung fürs Bikepacking in Südafrika

Welches Bike?

  • Für die meisten Routen in Südafrika eignet sich ein: Gravelbike mit 40–50 mm Reifenprofil oder ein Hardtail-MTB mit 2,1″–2,4″ Reifen. Lange Schotterpassagen und Wellblech-Pisten sprechen eher für robuste Laufräder und breite Reifen.

Bikepacking-Taschen und Setup

  • Moderne Bikepacking-Setups setzen auf Rahmen-, Lenkertaschen und Satteltaschen statt klassischer Lowrider. Aktuelle Packlisten und Ausrüstungsempfehlungen zeigen, dass ein minimalistisches Set für Mehrtagestouren völlig ausreicht.

Empfohlenes Grund-Setup:

  • Rahmentasche: Schweres Equipment (Werkzeug, Wasserblase, Kocher)
  • Satteltasche: Kleidung und Schlafsack
  • Lenkertasche / Harness: Zelt oder Bivvy, Isomatte
  • Top-Tube-Bag: Snacks, Kamera, Powerbank
  • Feedbags am Lenker: Riegel, Flaschen, Kleinkram

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Packliste: Was du wirklich brauchst

1. Schlafen und Shelter

  • Leichtes Zelt oder Bivvy + Tarp
  • Isomatte (hohe Isolationswerte für kalte Karoo-Nächte)
  • Leichter Daunen- oder Kunstfaserschlafsack, Komfortbereich passend zur Jahreszeit

2. Kleidung

  • 2–3 Radtrikots, 2 Bibshorts oder gepolsterte Hosen
  • Wärmelayer (Merino-Longsleeve/Fleece), Windjacke, Regenjacke
  • Off-Bike-Kleidung: T-Shirt, Shorts, leichte Schuhe/Flip-Flops
  • Buff, leichte Handschuhe, Sonnenbrille (UV-Schutz ist Pflicht)

3. Kochen und Verpflegung

  • Leichter Gaskocher und Topf, Spork
  • Wasserfilter oder Entkeimungstabletten (besonders in der Karoo wichtig)
  • Nahrungsvorrat mindestens für die nächsten 1–2 Tage, je nach Route und Resupply-Dichte

4. Werkzeuge und Ersatzteile

  • Ein solides Basis-Werkzeugset ist unerlässlich.
  • Multitool mit Kettennieter
  • Ersatzschlauch(e), Flickzeug, Reifenheber
  • Minipumpe und ggf. CO₂-Kartuschen
  • Ersatz-Bremsbeläge, Schaltauge, Kettenschloss

5. Kabelbinder und Tape

  • Elektronik und Navigation
  • GPS-Computer oder Smartphone mit Offline-Karten (z.B. Komoot, RideWithGPS)
  • Powerbank(s) mit ausreichend Kapazität
  • Adapter für südafrikanische Steckdosen (Typ M / D je nach Region)

Bikepacking Südafrika

Spezielle Südafrika-Anpassungen

1. Wasser und Hitze

In Halbwüsten wie der Tankwa Karoo liegen die Temperaturen südafrikanischen Sommer (Dezember – Februar) deutlich über 30 °C, bei kaum Schatten. Tourberichte und Veranstalter empfehlen, deutlich mehr Wasser als üblich mitzunehmen und jede Nachfüllmöglichkeit zu nutzen.

  • Mindestens 3–4 Liter am Bike, auf Remote-Sektionen eher 5+ Liter
  • Wasserfilter oder -tabletten für unsichere Quellen

2. Sonne und UV-Strahlung

  • Hochwertige Sonnencreme (SPF 30–50)
  • Cap unter dem Helm, Sonnenbrille, leichte lange Kleidung für extrem sonnige Tage

3. Sicherheit und Diebstahlschutz

  • Kompaktes Bügel- oder Faltschloss für Städte und Unterkünfte
  • Notfallhandy mit lokalen Notrufnummern; viele Selbstfahr-Guides empfehlen, Route und Ankunftszeiten mit einer Vertrauensperson zu teilen.
Rennrad-Camps & High-Altitude Training in Südafrika
Foto: Unsplash

Planung und Logistik

Navigation und Routenplanung

  • Nutze veröffentlichte Routen wie Western Cape Passes, Dragon’s Spine oder SAND als Grundlage.
  • Passe Etappenlänge an Wasser- und Versorgungsstellen an: lieber eine kürzere Tagesetappe mit sicherer Unterkunft als ein riskanter “Überzieher”.

Unterkünfte und Reservierungen

  • In beliebten Ferienperioden (südafrikanische Sommerferien, Weihnachten) solltest du Unterkünfte und Campsites vorbuchen, besonders an der Küste und an der Garden Route.
  • In Nationalparks sind Reservierungen teilweise Pflicht; halte dich an die Regeln von SANParks zu Camping und Verhalten im Park.

Anreise und Transport

  • Internationale Flüge gehen meist nach Kapstadt oder Johannesburg.
  • Viele Bikepacker:innen starten ihre Tour direkt am Westkap, da hier die Dichte an Gravelrouten und Infrastruktur besonders hoch ist.
Südafrika Rennrad

Fazit: Südafrika als Bikepacking-Destination

 Südafrika kombiniert:

  • raues Gravel-Terrain in Karoo und Gebirge
  • endlose Fernrouten wie die Dragon’s Spine
  • und eine überwiegend gute touristische Infrastruktur entlang der Küsten und in vielen Kleinstädten.

Mit der richtigen Vorbereitung, einer durchdachten Ausrüstung und einem realistischen Sicherheitsbewusstsein wird Bikepacking hier zu einem unvergesslichen Abenteuer.

Mehr Informationen zu Südafrika und spannende Aktivitäten gibt es auf www.southafrica.net

FAQ: Bikepacking durch Südafrika

1. Ist Südafrika ein sicheres Land fürs Bikepacking?

Ja, mit guter Planung und Routenwahl. Laut der südafrikanischen Pedal Power Association sollten Radfahrer:innen Hotspots meiden, bevorzugt in Gruppen fahren und nicht nachts unterwegs sein. Besonders in ländlichen Regionen ist Vorsicht angebracht. Offizielle Campsites und Unterkünfte bieten die höchste Sicherheit.

2. Darf man in Südafrika wild campen?

In vielen Regionen ist Wildcampen ohne Erlaubnis verboten. Gemeinden wie das Westkap untersagen Camping auf öffentlichem Land außerhalb ausgewiesener Plätze. Outdoor-Expert:innen warnen zudem aus Sicherheitsgründen davor, „irgendwo“ wild zu campen. Besser: Offizielle Campsites oder Farmstays nutzen.

3. Welche Jahreszeit eignet sich am besten für Bikepacking in Südafrika?

  • Westkap und Garden Route: Mai–Oktober, mildere Temperaturen.
  • Karoo: September – November und März – Mai, da der südafrikanischer Sommer (Dezember – Februar) extrem heiß sein kann.
  • Drakensberge/Dragon’s Spine: September – November und März – Mai wegen Gewittergefahr zwischen Dezember – Februar.

4. Braucht man ein Gravelbike oder Mountainbike?

Beides ist möglich, aber die meisten Routen, etwa die Western Cape Passes oder die SAND-Karoo-Route, bestehen überwiegend aus Gravel- und Dirt Roads. Ein Gravelbike mit 40–50 mm Reifen oder ein Hardtail-MTB ist ideal.

5. Wie viel Wasser muss man mitnehmen?

In trockenen Regionen wie der Tankwa Karoo solltest du 3–5+ Liter mitführen, da Versorgungsstellen rar sind. Tourenberichte betonen die extreme Trockenheit und Hitze. Wasserfilter oder -tabletten sind sinnvoll.

6. Welche Routen eignen sich für Einsteiger?

  • Garden Route: Gute Infrastruktur, viele Unterkünfte, gemäßigte Steigungen.
  • Klein Karoo / To Hell ’n Gone: Anspruchsvoll, aber moderat und gut planbar.
  • Wer zum ersten Mal in Südafrika fährt, startet oft am Westkap.

LINKS

7. Welche Route ist die anspruchsvollste?

Die Dragon’s Spine gilt als eine der härtesten Bikepacking-Strecken des Landes: ca. 4.023 km, 85 % Offroad und über 47.000 Höhenmeter. Sie ist nur für erfahrene Bikepacker;innen empfohlen.

8. Wo kann man übernachten?

  • Offizielle Campingplätze (oft gut ausgestattet)
  • Farmstays und Guesthouses
  • Backpacker Hostels
  • Reservierungen können in der Ferienzeit wichtig sein, besonders entlang der Garden Route oder in Nationalparks.

9. Welche Navigations-Apps funktionieren gut?

Für Südafrika-Bikepacking bewährt:

  • Komoot
  • RideWithGPS
  • Offline-Karten auf GPS-Gerät

10. Muss man sein Bike im Flugzeug speziell vorbereiten?

Ja, Airlines verlangen in der Regel:

  • Pedale abschrauben
  • Lenker querstellen
  • Luft ablassen (je nach Airline)
  • Rad in Bike-Bag oder Karton verpacken
  • Viele Bikepacker:innen starten direkt in Kapstadt, da die Region besonders viele Gravelrouten bietet.

11. Welche speziellen Risiken gibt es in der Karoo?

  • Extreme Hitze und fehlender Schatten
  • Große Entfernungen zwischen Wasserstellen
  • Schotterpisten mit Wellblech

12. Braucht man eine besondere Versicherung?

Empfohlen wird eine Reise- und Unfallversicherung, die Bikepacking, Offroad-Fahren und ggf. Bike-Diebstahl abdeckt. Der südafrikanische Gesundheitsdienst ist gut, aber private Behandlung kann teuer sein.

13. Kann man in Nationalparks radfahren?

Ja, aber nicht überall. Einige Parks erlauben Radfahren nur auf ausgewählten Straßen; viele Trails sind Wandernden vorbehalten (z. B. Table Mountain). Informationen gibt es bei SANParks.

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