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Rennberichte & Analysen

Tour de Romandie 2016 – Eine Zusammenfassung

Was sich vom 26. April bis zum 1. Mai in der schweizerischen Romandie abspielte, haben wir hier kurz zusammengefasst.

Quintana als Sieger, Froome hatte einen schlechten Tag, nur um mit einer starken Bergetappe zu beweisen, das sein schlechter Tag keinen schlechten Fahrer machte, das Wetter, das eine Kürzung der Strecke veranlasste: Das war die Tour de Romandie 2016. Auch wenn dieses Rennen im Schatten der Klassiker auf der einen Seite und dem Beginn der Giro d’Italia auf der anderen Seite steht, bietet dieses Rennen ein beachtliches Feld and Profis und ausreichend Drama und Spannung. Was sich vom 26. April bis zum 1. Mai in der schweizerischen Romandie abspielte, haben wir hier kurz zusammengefasst.

Foto: Sirotti

 

Prolog, 26. April 2016: La Chaux-de-Fonds: Ion Izagirre gewinnt das Einzelzeitfahren und führt die Gesamtwertung

Die Tour de Romandie begann mit einem Einzelzeitfahren in La Chaux-de-Fonds. Der Hauptsitz des Uhrenherstellers Tag Heuer war eine passende Wahl für den Prolog der Tour, in dem es um ein Rennen gegen die Uhr geht.

Der Kurs über 3,95 Kilometer war mit seinem 900 m Anstieg über 7 % alles andere als flach. Das regnerische Wetter und die daraus folgenden nassen Straβen veranlassten viele Profis zur Vorsicht. Viele schienen erleichtert, als sie ohne Sturz das Ziel erreichten.

Jon Izagierre (Movistar) bewies eine fantastische Form und entschied das EZF für sich, mit einem Vorsprung vor Tom Dumoulin, der sich den zweiten Platz sicherte.

Nach dem Ende des Prologus führte Jon Izagierre und ging am nächsten Tag im Trikot des Führers der Gesamtwertung an den Start.

Ergebnisse: Prologue

1. Ion Izagirre (spa)
2. Tom Dumoulin (nld) + 0.06
3. Michal Kwiatkowski (pol) + 0.07
4. Geraint Thomas (gbr) s.t.
5. Gorka Izagirre (spa) + 0.08
6. Moreno Moser (ita) + 0.09
7. Reto Hollenstein (swi) + 0.11
8. Louis Vervaeke (bel) s.t.
9. Tejay van Garderen (usa) s.t.
10. Martijn Keizer (nld) + 0.12

1. Etappe, 27. April, Mathod – Moudon (109 km): Marcel Kittel sprintet zum Etappensieg, Izagirre führt weiterhin in der Gesamtwertung

April, April, er macht was er will: Ein plötzlicher Wintereinbruch veranlasste die Veranstalter der Tour, die Strecke der ersten Etappe um 60 km zu kürzen. Der Standort der ersten Etappe wurde demnach von Chaux-de-Fonds nach Mathod verlegt. Nach sehr bergigen 109 km sicherte sich Marcel Kittel (Etixx-Quickstep) in einem beeindruckenden Sprintfinale den Etappensieg und schlug den Italiener Niccolo Bonifazio.

Kaum war die Flagge gesenkt und der Start des Rennens eingeläutet, fuhr Sander Armee einen beherzten Angriff. Im Laufe des Rennens versuchten Brüngger und Marco Minnaard vergeblich, die Lücke zu schlieβen. Das Duo hing eine Weile im Niemandsland zwischen Armee und dem Peloton. Sie schafften es, die Hauptgruppe auf zwei Minuten Abstand zu halten, während Armee vier Minuten Abstand zum Hauptfeld herausfuhr.

Es waren noch 69 km zum Ziel, als das Duo letztendlich vom Hauptfeld wieder eingeholt wurde. Der einsame Ausreißer konnte sich gegen die rollende Brigade nicht verteidigen und mit 13 km vor dem Zieleinlauf wurde auch er überrollt.

Nun zeigte Etixx-Quickstep seine Stärke: Das Team um Marcel Kittel bildete einen beachtlichen Führungszug, den Michael Albasini dazu veranlasste, einen beherzten Angriff zu wagen. Kittel ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und sprintete als Gewinner der zweiten Etappe über die Ziellinie.

Ion Izagirre behielt auch weiterhin das Trikots des Führers in der Gesamtwertung.

  1. Etappe: Ergebnisse
  1. Marcel Kittel (ger)
  2. Niccolò Bonifazio (ita) s.t.
  3. Michael Albasini (swi) s.t.
  4. Tosh Van der Sande (bel) s.t.
  5. Ramunas Navardauskas (lit) s.t.
  6. Davide Cimolai (ita) s.t.
  7. Samuel Dumoulin (fra) s.t.
  8. Enrico Gasparotto (ita) s.t.
  9. Kristian Sbaragli (ita) s.t.
  10. Ilnur Zakarin (rus) s.t.

 

1. Etappe: Gesamtwertung

  1. Ion Izagirre (spa)
  2. Tom Dumoulin (nld) + 0.06
  3. Geraint Thomas (gbr) + 0.07
  4. Gorka Izagirre (spa) + 0.08
  5. Reto Hollenstein (swi) + 0.11
  6. Louis Vervaeke (bel) s.t.
  7. Tejay Van Garderen (usa) s.t.
  8. Martijn Keizer (nld) + 0.12
  9. Thibaut Pinot (fra) s.t.
  10. Andrey Amador (crc) + 0.13

2. Etappe, 28. April, Moudon – Morgins (173,9 km): Quintana gewinnt die erste Bergetappe und übernimmt das gelbe Trikot der Gesamtwertung

Das beste kommt eigentlich zum Schluss, aber bei der Tour de Romandie kam es während der zweiten Etappe, die auf den letzten 22 Kilometern mit zwei harten Anstiegen aufwartete. Zwischen den Anstiegen lag nur eine steile, 3 Kilometer lange Abfahrt.

Schon nach 4 Kilometern versuchte der Russe Egor Silin (Katusha), sich vom Hauptfeld abzusetzen, aber sein Versuch blieb vergeblich. Die kleine eine Lücke, die sich auftat, wurde vom Peleton schnell wieder zugefahren. Kurz darauf versuchten sechs Fahrer ihr Glück, unter ihnen wieder Silin, und zusammen schafften sie es, bis zu fünf Minuten Vorsprung herauszufahren.

Als sich das Rennen den letzten, fordernden Anstiegen näherte, lag legendlich nur noch eine Minute zwischen den Ausreißern und dem Hauptfeld. Chris Froome wurde durch einen Defekt am Anstieg nach Les Champs zum Anhalten gezwungen und schaffte es nicht mehr, an die Gruppe mit den Favoriten heranzukommen.

Pierre Rolland überbrückte den Abstand zu der Spitzengruppe und zusammen mit Impey machten die beiden Druck, um sich abzusetzen. Aber am zweiten Anstieg wurden sie wieder eingeholt.

Mit nur noch 6,5 km zum Ziel fuhr Nairo Quintana eine Attacke. Ilnur Zakarin reagierte sofort und holte den Kolumbianer einen Kilometer vor dem Ziel ein. Mit 300 Metern zum Ziel zog der Kolombianer zum Sprint an. Silin parierte und mit 50 Metern vor dem Ziel zog er an Quintana vorbei. In seinem Manöver zog der Katusha-Fahrer weit nach rechts. Quintana sah sich dadurch gezwungen, sich aufzurichten. Egor Silin gewann im ersten Moment den Sprint, wurde aber aufgrund dieses Vorkommnisses in der Wertung zurückgesetzt. Quintana rückte in den Platz des Siegers vor und übernahm nicht nur den Etappensieg sondern sicherte sich die Führung in der Gesamtwertung.

Chris Froome erreichte mit einem Zeitabstand von 17 Minuten zum Sieger das Ziel und hatte keine Hoffnung mehr, sich den Gesamtsieg dieser Tour sichern zu können.

2. Etappe: Ergebnisse

Nairo Quintana (col)

Ilnur Zakarin (rus) s.t.

Rui Costa (por) + 0.26

Rigoberto Uran (col) s.t.

Thibaut Pinot (fra) s.t.

Ion Izagirre (rus) s.t.

Rafal Majka (pol) s.t.

Mathias Frank (swi) s.t.

Pierre Rolland (fra) s.t.

Simon Spilak (slo) s.t.

2. Etappe: Gesamtwertung

Nairo Quintana (col)

Ilnur Zakarin (rus) + 0.18

Ion Izagirre (spa) + 0.20

Thibaut Pinot (fra) + 0.32

Rui Costa (por) + 0.36

Mathias Frank (swi) + 0.37

Simon Spilak (lo) + 0.42

Pierre Rolland (fra) + 0.43

Bauke Mollema (nld) + 0.44

Rigoberto Uran (col) + 0.46

3. Etappe, 29. April, Sion-Sion (EZF, 15,1km): Thibaut Pinot als Etappensieger, Quintana baut seine Führung aus

Die dritte Etappe stand wieder im Zeichen des Einzelzeitfahrens: Die 15,1 km lange Strecke führte die Profis über bergiges Gelände und verlangte vieles von ihnen ab. Mit einem Vorsprung von 2 Sekunden sichert sich Thibaut Pinot den Sieg über Tom Dumoulin. An der Gesamtwertung änderte sich durch dieses Zeitfahren nichts: Nairo Quintana behielt die Führung der Gesamtwertung mit 23 Sekunden Vorsprung zum Etappensieger.

3. Etappe – Ergebnisse

1. Thibaut Pinot (Fra)

2. Tom Dumoulin (nld) + 0.02

3. Bob Jungels (lux) + 0.09

4. Chris Froome (gbr) s.t.

5. Jerôme Coppel (fra) s.t.

6. Nairo Quintana (col) s.t.

7. Ilnur Zakarin (Rus) + 0.17

8. Ion Izagirre (spa) + 0.18

9. Steve Morabito (swi) + 0.22

10. Manuele Boara (ita) + 0.25

 

3. Etappe – Gesamtwertung
1. Nairo Quintana (col)
2. Thibaut Pinot (fra) + 0.23
2. Ilnur Zakarin (rus) + 0.26
4. Ion Izagirre (spa) + 0.29
5. Tom Dumoulin (nld) + 0.50
6. Mathias Frank (swi) + 1.06
7. Simon Spilak (slo) + 1.11
8. Rui Costa (por) + 1.12
9. Tejay van Garderen (usa) + 1.22
10. Rafal Majka (pol) + 1.23

4. Etappe, 30. April, Conthey – Villars sur Orlon (172,7 km): Froome stürmt zum Etappensieg

Auf der vierten Etappe der Tour de Romandie warteten gleich fünf Anstiege auf die Profis. Und am vorletzten Tag bewies Chris Froome, dass ein schlechter Tag nicht bedeutet, das man einen Fahrer abschreiben kann: Zusammen mit Tejay van Garderen fuhr er einen Angriff, nur um dem Amerikaner auf den letzten 7 Kilometern des letzten Anstiegs davon zu fahren. Quintana behielt weiterhin das Trikot des Führers der Gesamtwertung und sicherte sich den Sieg der Tour de Romandie.

Am vorletzten Tag gingen es die Fahrer noch einmal richtig zur Sache: Sobald das Rennen startete schlug das Peloton ein aggressives Tempo an. So dauerte eine gute Stunde, bevor sich vier Fahrer vom Hauptfeld absetzen konnten: Marco Marcato und Martin Kohler schafften es, einen Abstand zwischen sich und dem Peloton zu bilden. Als schliesslich Kochetkov, Rovny, Kittel, Jungels, Armée, Bono, Pantano, Meyer en Ludvigsson dazu kamen war die Spitzengruppe des Tages etabliert. Die Ausreisser schafften es, einen Abstand von drei Minuten zwischen sich und den Verfolgern auszubauen. Aber der Abstand verringerte sich schnell und zusehends, als sich die Gruppe dem Col des Planches näherten. Ein Fahrer nach dem anderen konnte dem scharfen Tempo in der Spitzengruppe nicht standhalten und fiel zurück. Schließlich verblieben nur noch Kochetkov, Jungels und Armee an der Spitze.

Noch 45 km zum Ziel und Armee musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Jungels and Kochetkov hielten noch einen Vorsprung von 2 Minuten zum Hauptfeld, als Spilak die Verfolgung zu den zwei Fahrern anheizte. Er schaffte es nicht, sich zu den zwei Fahrern vorzukämpfen, aber Froome und Van Garderen nahmen erfolgreich die Verfolgung auf und schlossen auf die zwei Fahrer auf.

Am Fuße des 8,9-km-Anstiegs mit seinen 12 % Steigung sind die Ausreißer noch eine Minute vor dem Hauptfeld. Kochetkov war das erste Opfer des unerbittlichen Tempos, das die Ausreißer anschlugen, als sie in den Berg fuhren. Kurz darauf musste auch Jungels die anderen ziehen lassen. Nur noch 5 km zur Bergkuppe und Pinot zog sein Tempo an, was das Hauptfeld zerschlug und nur zehn Fahrer übrig ließ. Zakarin und Quintana waren mit von der Partie, die versuchte, sich zu den Ausreißern vorzukämpfen. Weiter oben am Anstieg zündete Froome seinen Motor und ließ Van Garderen zurück. Froome schaffte es als erster über den Berg und fuhr die letzten vier Kilometer souverän zum Ziel. Er schaffte es, sich das bedrohlich näher kommende Feld vom Leib zu halten und sicherte sich durch seinen Soloritt den Sieg. Für seinen Angriff und Leistung erhielt er die Auszeichnung des aggressivsten Fahrers.

Quintana blieb weiterhin in der Führung der Gesamtwertung und sein Sieg der Tour de Romandie war am Ende der vierten Etappe sicher.

4. Etappe: Ergebnisse

1. Chris Froome (gbr)

2. Ion Izagirre (spa) + 0.04

3. Thibaut Pinot (fra) s.t.

4. Ilnur Zakarin (rus) s.t.

5. Nairo Quintana (col) s.t.

6. Bauke Mollema (nld) s.t.

7. Rui Costa (por) s.t.

8. Rigoberto Uran (col) s.t.

9. Tejay van Garderen (usa) + 0.09

10. Simon Spilak (slo) s.t.

4. Etappe: Gesamtwertung
1. Nairo Quintana (col)
2. Thibaut Pinot (fra) + 0.19
3. Ion Izagirre (spa) + 0.23
4. Ilnur Zakarin (rus) + 0.26
5. Tom Dumoulin (nld) + 0.57
6. Rui Costa (por) + 1.12
7. Simon Spilak (slo) + 1.16
8. Mathias Frank (swi) z.t.
9. Bauke Mollema (nld) + 1.24
10. Tejay van Garderen (usa) + 1.27

5. Etappe, 01. Mai, Olion-Genève (177,4 km): Albansani sprintet aus der Spitzengruppe zum Sieg, Quintana gewinnt die Tour de Romandie

Am letzten Tag sorgte eine starke Ausreißergruppe für ein spannendes Finale. Chris Froome, der Gewinner der Königsetappe am Tag zuvor, formte zusammen mit zehn anderen Fahrern eine Spitzengruppe, die das Rennen bestimmte. Froome musste die Ausreißer letztendlich ziehen lassen und Kelderman, Amador, Verona und Albasini rasten zur Ziellinie. Tom Bohali versuchte auf dem letzten Kilometer noch sein Glück, aber Michael Albasini holte ihn wieder zurück, um sich mit einem starken Sprint den Etappensieg zu sichern. Nairo Quintana sicherte sich den Gesamtsieg der Tour de Romandie, mit Thibaut Pinot auf dem zweiten und Ion Izagirre auf dem dritten Platz.

Carlos Verona war am letzten Tag der Tour de Romandie einer der angrifflustigsten Fahrer. Zusammen mit Jan Bakelants schaffte es der Spanier, sich vom Hauptfeld abzusetzen. Der Belgier schaffte es aber nicht zu der Ausreissergruppe, aber Carlos Verona schon. Er befand sich in groβartiger Gesellschaft, denn die Spitzengruppe bestand aus Chris Froome, Michael Albasini, Romain Bardet, Andrey Amador, Wilco Kelderman, Sander Armée, Jerome Coppel, Moreno Moser und Tsgabu Grmay.

Die zehn Fahrer schafften es, sich einen dreiminütigen Vorsprung zu sichern, bevor das Peloton wieder die Kontrolle über das Rennen übernahm. Der Abstand betrug nur noch eine Minute als Verona zum Angriff überging. Albasini, Kelderman und Amador zogen mit ihm mit. Armée konnte nicht mithalten, aber immerhin hatte er sich den Titel des King of the Mountain gesichert.

In der Spitzengruppe zeichnete sich vor allem Albasini durch seine starke Leistung aus. Als sich das Hauptfeld näherte, hielt er nicht nur den Abstand sondern konterte auch einen Angriff von Tom Bohali, der auf dem letzten Kilometer an ihm vorbeistürmte. Alabsini pariete den Angriff und fuhr einen beeindruckenden und starken Sprint zum Sieg. Amador rollte als zweiter, Kelderman als dritter über die Ziellinie. Mit Alabsini als Etappensieger des letzten Tages des Rennens, endete die Tour de Romandie mit Albasini als Etappensieger und Nairo Quintana als Sieger der Tour de Romandie 2016.

 

5. Etappe: Ergebnisse

1. Michael Albasini (swi)

2. Andrey Amador (crc) s.t.

3. Wilco Kelderman (nld) s.t.

4. Niccolo Bonifazio (ita) s.t.

5. Moreno Hofland (nld) s.t.

6. Kristian Sbaragli (ita) s.t.

7. Daril Impey (rsa) s.t.

8. Tom Bohli (swi) s.t.

9. Carlos Verona (spa) s.t.

10. Jarlinson Pantano (col) s.t.

5. Etappe: Gesamtwertung
1. Nairo Quintana (col)
2. Thibaut Pinot (fra) + 0.19
3. Ion Izagirre (spa) + 0.23
4. Ilnur Zakarin (rus) + 0.26
5. Tom Dumoulin (nld) + 0.57
6. Rui Costa (por) + 1.12
7. Simon Spilak (slo) + 1.16
8. Mathias Frank (swi) z.t.
9. Bauke Mollema (nld) + 1.24
10. Tejay van Garderen (usa) + 1.27

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