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Rennberichte & Analysen

Giro d’Italia 2018: Vorschau auf die 19. Etappe

Von Venaria Reale nach Bardonecchia: Auf der 19. Etappe sind sich nicht nur drei Bergwertungen, sondern auch die Cima Coppi zu bewältigen.

In der vorletzten Etappe vor Rom wird es nochmal richtig hart und mit der Cima Coppi wartet hier der höchste Anstieg der diesjährigen Italienrundfahrt auf die Profis.

Bereits kurz nach dem Start in Venaria Reale führt die Strecke auf den Colle del Lys, einem Anstieg der Kategorie 2 von 14 Kilometern Länge und einer kurzen Rampe mit einer Steigung von 12 %. Anschließend geht es steil hinab ins Tal des Flusses Dora Riparia. Wenn 30 Kilometer später die Kleinstadt Susa erreicht wurde, beginnt der Aufstieg auf den Colle delle Finestre, dessen Gipfel dieses Jahr Cima Coppi, also der höchste Punkt des ganzen Rennens ist (2178 Meter über Meeresspiegel). Über 18,5 Kilometer und 45 Haarnadeln windet sich die Straße im Schnitt mit 9,2 % den Berg hinauf, ein kleines Stück ist dabei 14 % steil. Und nicht nur das: Nur die erste Hälfte des Anstiegs ist asphaltiert, auf der zweite Hälfte geht es auf Schotterwegen weiter.

Wie eine Wand erhebt sich der Colle delle Finestre bei der 19. Etappe des Giro vor den Fahrern.

Es folgt eine kurze, technisch anspruchsvolle Abfahrt auf engen, teils ungesicherten Straßen, die nach 10 Kilometern bereits wieder in den nächsten Anstieg übergeht. Der Kategorie-3-Anstieg hinauf ins kleine Wintersportdorf Sestriere dürfte mit 3,8 % im Schnitt und maximal 9 % kein großes Problem darstellen.

Die Etappe spielt sich in der Metropolitanstadt Turin, im Nordwesten Italiens ab.

Nach der folgenden Abfahrt erreicht das Peloton Oulx, wo nochmal eine Sprintwertung stattfindet, bevor es auf den 7 Kilometer langen Schlussanstieg geht: Im Schnitt 9 % steil, gibt es kurz nach dem Einstieg ein kurzes 14-%-Stück und vor der Ziellinie sind nocmal 12 % zu bewältigen.

Die erste Bergwertung der 19. Etappe: Colle del Lys, Kat. 2
Der Colle delle Finestre ist beim Giro d’Italia 2018 die Cima Coppi.
Die dritte Bergwertung in Sestriere hält sich mit Gradienten zurück.
Der Schlussanstieg ist dafür umso härter.
Vor dem Zielstrich steigt die Straße nochmal auf 12 % an.
Die Zielkarte der 18. Etappe des Giro d’Italia 2018

Video: Vorschau auf die 19. Etappe des Giro d’Italia 2018

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