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Profi-Radsport

Am Sonntag startet Paris–Roubaix 2018

Der Höhepunkt der Klassikersaison jährt sich mit der Ausgabe von Paris–Roubaix am Sonntag zum 116. Mal.

Am Sonntag begeben sich 14 deutsche Profis in die Hölle des Nordens. Angeführt vom Gewinner des Jahres 2015, John Degenkolb (Trek-Segafredo), nehmen sie die berühmt-berüchtigte Klassikerstrecke von Paris-Roubaix in Angriff. Im Norden Frankreichs verläuft sie über 257 Kilometer und beinhaltet 54,5 Kilometer des legendären Kopfsteinpflasters.

Drei der 29 Pflaster-Sektoren wurden traditionell mit der höchsten Schwierigkeitsstufe von fünf Sternen bewertet. Zu diesen schwersten Passagen gehört der Wald von Arenberg, der mit 2,4 Kilometern Länge und sehr groben Kopfsteinpflaster von den Favoriten oft für eine erste Selektion genutzt wird. Danach vergeht knapp eine Rennstunde bis der Abschnitt Mons-en-Pévèle erreicht wird, der 3 Kilometer lang ist. Im Carrefour de l’Arbre, 17 Kilometer vor dem Zielstrich, findet regelmäßig die rennentscheidende Attacke statt.

Während der zweite Teil des Rennens, in denen sich diese schwersten Passagen befinden, unverändert bleibt, kommt es zu Beginn der Pflasterabschnitte zu einigen Neuerungen. Der Sektor Saint-Python (27) kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück. Allerdings wird ihn das Peloton diesmal aus der entgegengesetzten Richtung in Angriff nehmen. Dazu gesellt sich mit dem Sektor 25 ein brandneuer Pflasterabschnitt über 1.500 Meter zwischen Saint-Hilaire und Saint-Vaast.

2017 durfte Greg Van Avermaet die Kopfsteipflastertrophäe von Paris–Roubaix küssen. Foto: ASO/P. Ballet

Großer Favoriten-Kreis verspricht offenes Rennen

Nach dem Eindruck der bisherigen Frühjahrsklassiker scheint der Ausgang der 116. Austragung von Paris-Roubaix so offen, wie selten zuvor. Das Frühjahr von Quick-Step Floors zeugt von einer Dominanz, die auch die Königin der Klassiker entscheiden könnte. Im Mittelpunkt des Teams steht Niki Terpstra, der das Rennen bereits 2014 gewonnen hat und mit dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Sonntag seine Ambitionen auf einen zweiten Pflasterstein untermauert hat.

Vorjahressieger Greg Van Avermaet (BMC Racing Team) möchte dies genauso verhindern, wie Weltmeister Peter Sagan (BORA-hansgrohe), dem noch ein Sieg bei Paris-Roubaix in seinen Palmarès fehlt. Im großen Kreis der Favoriten befinden sich eindrucksvolle Namen, wie Zdenek Stybar (Quick-Step Floors), Sep Vanmarcke (EF Education First), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) oder Gianni Moscon (Team Sky), die allesamt das Rennen bereits in den Top 5 beendet haben.

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