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Rennradpedale

Ratgeber

Welche Pedale brauche ich zum Rennradfahren? Der große Guide für Rennrad-Pedale

Infos, Insights und Kaufberatung für die richtigen Rennradpedale

Wer mit dem Rennrad startet oder sein Setup verbessern möchte, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Welche Pedale brauche ich fürs Rennradfahren?

Die Auswahl ist groß: Klickpedale, Plattformpedale, verschiedene Systeme, Cleats und Materialien. Dazu kommen unterschiedliche Anforderungen: Einsteiger möchten Komfort und Sicherheit, ambitionierte Fahrer achten auf Gewicht, Kraftübertragung und Aerodynamik.

In diesem ausführlichen Guide erfährst du:

  • welche Pedalarten es fürs Rennrad gibt
  • welche Pedale für Anfänger sinnvoll sind
  • welche Systeme Profis nutzen
  • worauf du beim Kauf achten solltest
  • und welche Rennradpedale aktuell die besten sind
Rennradpedale
Foto: Unsplash

Warum sind Rennradpedale so wichtig?

Pedale sind einer der wichtigsten Kontaktpunkte zwischen Fahrer und Fahrrad. Sie beeinflussen:

  • Kraftübertragung
  • Effizienz
  • Komfort
  • Sicherheit
  • Fahrgefühl
  • Aerodynamik

Während normale Fahrradpedale nur Druck nach unten ermöglichen, sorgen spezielle Rennrad-Klickpedale dafür, dass du auch beim Hochziehen effizient pedalierst. Das verbessert den runden Tritt und spart Energie, besonders auf langen Strecken oder bei hohen Geschwindigkeiten.

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Welche Arten von Rennradpedalen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man drei Kategorien:

1. Plattformpedale oder Flat pedals

Plattformpedale kennt jeder vom Citybike oder Mountainbike. Plattformpedale sind klassische Pedale ohne Klickmechanismus. Du kannst sie mit normalen Sportschuhen fahren.

Vorteile von Plattformpedalen

Plattformpedale sind unkompliziert. Du steigst auf und fährst los. Es gibt keine Eingewöhnung, keine speziellen Schuhe und keine Cleats. Für kurze Strecken, Stadtfahrten oder sehr unsichere Anfänger kann das angenehm sein.

Nachteile von Plattformpedalen

Für sportliches Rennradfahren sind Plattformpedale aber nur bedingt geeignet. Der Fuß steht weniger stabil, die Kraftübertragung ist schlechter und bei Regen oder hoher Belastung kann der Schuh leichter verrutschen.

Für wen sind Plattformpedale sinnvoll?

Plattformpedale passen zu:

  • absoluten Anfängern
  • kurzen Probefahrten
  • Stadtfahrten
  • Pendlern
  • unsicheren Fahrern
  • Menschen, die keine speziellen Radschuhe tragen möchten.

Für regelmäßiges Rennradtraining sind sie eher eine Übergangslösung.

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2. Kombipedale oder Hybrid-Pedals am Rennrad

Kombipedale haben meist auf einer Seite ein Klicksystem und auf der anderen Seite eine normale Plattform.

Vorteile von Kombipedalen

Sie sind flexibel. Du kannst mit Radschuhen einklicken oder mit normalen Schuhen fahren. Das ist praktisch, wenn du dein Rennrad auch im Alltag nutzt.

Nachteile von Kombipedalen

Kombipedale sind schwerer als reine Rennradpedale. Außerdem musst du beim Losfahren oft erst die richtige Pedalseite erwischen. Für ambitioniertes Training sind sie daher nicht ideal.

Für wen sind Kombipedale sinnvoll?

Kombipedale eignen sich für

  • Einsteiger
  • Pendler
  • Gravel-Fahrer
  • Tourenfahrer
  • alle, die Rennrad und Alltag kombinieren
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3. Klickpedale fürs Rennrad

Klickpedale sind der Standard im modernen Rennradsport. Der Schuh wird über eine Schuhplatte, den sogenannten Cleat, mit dem Pedal verbunden. Shimano beschreibt seine SPD-SL-Rennradpedale als System für sicheren Halt und maximale Kraftübertragung beim Straßenradfahren.

Vorteile von Klickpedalen

Klickpedale bieten

  • sehr gute Kraftübertragung
  • festen Halt
  • stabile Fußposition
  • bessere Kontrolle
  • mehr Sicherheit bei hoher Trittfrequenz
  • effizientes Pedalieren auf langen Strecken

Besonders bei längeren Ausfahrten, Anstiegen, Sprints oder schnellen Gruppenfahrten merkt man den Unterschied deutlich.

Nachteile von Klickpedalen

Klickpedale haben aber auch Nachteile:

  • Du brauchst spezielle Rennradschuhe
  • Du musst das Ein- und Ausklicken üben
  • Beim Anhalten kann man am Anfang umkippen
  • Cleats verschleißen
  • Die korrekte Einstellung ist wichtig.

Trotzdem gilt: Wer regelmäßig Rennrad fährt, sollte früher oder später auf Klickpedale umsteigen.


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Was sind Cleats?

Cleats sind die Schuhplatten unter deinen Radschuhen. Sie verbinden Schuh und Pedal.

Je nach System unterscheiden sich Cleats in:

  • Form
  • Material
  • Bewegungsfreiheit
  • Auslösehärte
  • Haltbarkeit
  • Gehkomfort
  • Kompatibilität

Rennrad-Cleats sitzen meist unter Schuhen mit 3-Loch-Aufnahme. MTB- oder Gravel-Cleats nutzen oft eine 2-Loch-Aufnahme.

Wie stelle ich Cleats richtig ein?

Die Cleat-Position ist entscheidend für Komfort und Effizienz.

Grundregeln

Der Fußballen sollte ungefähr über der Pedalachse liegen. Die Fußstellung sollte natürlich wirken. Wenn deine Füße beim Gehen leicht nach außen zeigen, sollten sie auf dem Rad nicht zwanghaft geradegestellt werden.

Häufige Fehler

  • Cleats zu weit vorne
  • Cleats zu weit hinten
  • zu wenig Float
  • falscher Winkel
  • zu harte Auslösehärte
  • ungleiche Position links und rechts.

Wann ist ein Bikefitting sinnvoll?

Ein Bikefitting lohnt sich, wenn du:

  • Knieschmerzen hast
  • Taubheitsgefühle spürst
  • einseitige Beschwerden bekommst
  • sehr lange Strecken fährst
  • Leistung optimieren willst
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Was bedeutet „Float“ bei Rennradpedalen?

Float beschreibt die seitliche Bewegungsfreiheit des Fußes, während du eingeklickt bist. Ein Pedal mit Float erlaubt deinem Fuß, sich leicht zu drehen. Das kann Knie und Gelenke entlasten. Ein Pedal ohne Float hält den Fuß sehr direkt und fest, erfordert aber eine exakte Cleat-Position.

Beispiel Look Keo

Look bietet seine Keo Grip Cleats mit 0°, 4,5° und 9° Bewegungsfreiheit an. 0° steht für eine feste Position, 4,5° für einen Kompromiss aus Stabilität und Komfort, 9° für maximale Bewegungsfreiheit und geringere Kniebelastung.

Welche Float-Einstellung ist für Anfänger sinnvoll?

Für die meisten Einsteiger ist etwas Float empfehlenswert. Komplett starre Cleats sind nur sinnvoll, wenn die Cleat-Position sehr exakt eingestellt ist und du genau weißt, was du brauchst.

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Die wichtigsten Klickpedal-Systeme fürs Rennrad

Shimano SPD-SL

Shimano SPD-SL ist eines der am weitesten verbreiteten Rennradpedal-Systeme. Es nutzt große, dreieckige Cleats und eine breite Pedalplattform.

Vorteile von Shimano SPD-SL

  • sehr verbreitet
  • gute Ersatzteilversorgung
  • große Auflagefläche
  • stabile Kraftübertragung
  • robust
  • viele Preisklassen
  • anfängerfreundliche Modelle verfügbar.

Nachteile von Shimano SPD-SL

  • Cleats sind beim Gehen rutschig
  • Schuhplatten verschleißen beim Laufen
  • einseitiger Einstieg

Für wen ist Shimano SPD-SL ideal?

Shimano SPD-SL ist ideal für:

  • Einsteiger
  • Hobbyfahrer
  • Trainingsfahrer
  • Vielfahrer
  • Rennradfahrer, die ein robustes Standardsystem suchen

Für viele Fahrer ist Shimano SPD-SL die sicherste Empfehlung.

Zu den Shimano SPD-SL Pedalen

Shimano SPD-SL Cleats SM-SH11
 Preis: € 11,99 ZUM PRODUKT* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 08/05/2026 um 18:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Look Keo

Look gehört zu den bekanntesten Herstellern von Rennrad-Klickpedalen. Das Keo-System ist sportlich, leicht und im Rennradsport weit verbreitet.

Vorteile von Look Keo

  • geringes Gewicht
  • sportliches Fahrgefühl
  • direkter Kraftschluss
  • verschiedene Float-Optionen,
  • große Modellauswahl.

Nachteile von Look Keo

  • Cleats können schneller verschleißen
  • Gehen ist nur eingeschränkt komfortabel
  • je nach Modell etwas sensibler als Shimano.

Für wen ist Look Keo ideal?

Look Keo eignet sich für:

  • sportliche Rennradfahrer
  • Wettkampffahrer
  • Fahrer, die ein leichtes System suchen
  • alle, die ein direktes Pedalgefühl mögen.

Zu den Look Keo Pedalen 

LOOK Keo Grip Pedalplatten
 Preis: € 19,50 ZUM PRODUKT* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 08/05/2026 um 18:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wahoo Speedplay

Wahoo Speedplay unterscheidet sich deutlich von Shimano und Look. Das Pedal ist klein, der Cleat technisch komplexer. Dafür bietet das System viel Einstellbarkeit.

Wahoo beschreibt Speedplay als niedrig bauendes Pedalsystem mit speziellem Cleat-Design für Rennradfahrer und Triathleten; das Speedplay Zero wird mit 224 Gramm angegeben.

Vorteile von Wahoo Speedplay

  • beidseitiger Einstieg
  • sehr niedrige Bauhöhe
  • viel Einstellbarkeit
  • großer Float-Bereich
  • beliebt bei Bikefittern
  • angenehm für viele Fahrer mit Knieproblemen.

Nachteile von Wahoo Speedplay

  • teurer
  • Cleats komplexer
  • mehr Einstellaufwand
  • nicht so simpel wie Shimano SPD-SL.

Für wen ist Wahoo Speedplay ideal?

Wahoo Speedplay passt zu:

  • Vielfahrern
  • Langstreckenfahrern
  • Triathleten
  • Fahrern mit Bikefitting-Fokus
  • Menschen mit empfindlichen Knien
  • Performance-orientierten Fahrern

Zu den Wahoo Speedplay Pedalen

Wahoo Speedplay

Shimano SPD am Rennrad

Shimano SPD ist eigentlich ein MTB- und Gravel-System. Es wird aber auch am Rennrad genutzt, vor allem von Pendlern, Tourenfahrern und Bikepackern.

Vorteile von Shimano SPD

  • sehr robust
  • Cleats sind klein
  • besserer Gehkomfort
  • häufig beidseitiger Einstieg
  • ideal für Alltag und Tour

Nachteile von Shimano SPD

  • kleinere Auflagefläche
  • weniger rennradspezifisches Fahrgefühl
  • nicht so effizient wie SPD-SL bei maximaler Belastung.

Für wen ist Shimano SPD am Rennrad sinnvoll?

SPD ist sinnvoll für:

  • Pendler
  • Bikepacking
  • Wintertraining
  • Radreisen
  • Café-Stopps
  • Gravel-orientierte Rennradfahrer.

Für reine Rennrad-Performance ist SPD-SL meist die bessere Wahl.

Zu den Shimano SPD Pedalen

Shimano M520 SPD


Welche Pedale sind die besten fürs Rennradfahren?

Die besten Pedale hängen von deinem Fahrertyp ab. Es gibt nicht das eine perfekte Pedal für alle.

Beste Rennradpedale für Anfänger

Für Anfänger sind Pedale wichtig, die leicht ein- und ausklicken, zuverlässig funktionieren und nicht zu teuer sind.

Empfehlung: Shimano PD-RS500

Das Shimano PD-RS500 ist ein sehr beliebtes Einsteigerpedal. Händler beschreiben es mit größerem Einstiegsbereich und leichterer Federspannung, wodurch es Anfängern den Einstieg ins Klickpedalfahren erleichtert.

Warum gut für Anfänger?

  • günstiger Preis
  • leichtes Ausklicken
  • Shimano SPD-SL Standard
  • solide Verarbeitung
  • gute Ersatzteilversorgung.

Für den Einstieg ins Rennradfahren ist das PD-RS500 eine der sinnvollsten Optionen.

Beste Allround-Pedale fürs Rennrad

Empfehlung: Shimano Ultegra PD-R8000

Das Shimano Ultegra PD-R8000 ist für viele Hobby- und Trainingsfahrer der Sweet Spot. Es bietet sehr gute Kraftübertragung, geringes Gewicht, hohe Haltbarkeit und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch aktuelle Kaufberatungen nennen das Ultegra R8000 häufig als besonders starken Allrounder, weil es Preis, Performance und Haltbarkeit gut kombiniert.

Für wen geeignet?

  • ambitionierte Hobbyfahrer
  • Vielfahrer
  • Trainingsfahrer
  • Gran-Fondo-Fahrer
  • Fahrer, die lange Haltbarkeit suchen
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Beste High-End-Pedale

Empfehlung: Shimano Dura-Ace PD-R9100

Das Shimano Dura-Ace PD-R9100 ist Shimanos Topmodell für die Straße. Es ist leichter und hochwertiger als günstigere Modelle und richtet sich an Fahrer, die maximale Performance suchen.

Für wen geeignet?

  • Wettkampffahrer
  • sehr ambitionierte Fahrer
  • Gewichtsfetischisten
  • Fahrer mit hochwertigem Rennradaufbau

Für die meisten Hobbyfahrer ist Ultegra allerdings bereits mehr als ausreichend.

Beste Pedale für Kniekomfort und Bikefitting

Empfehlung: Wahoo Speedplay Zero

Speedplay bietet besonders viele Einstellmöglichkeiten. Das kann bei empfindlichen Knien, asymmetrischer Fußstellung oder Bikefitting-Themen ein großer Vorteil sein.

Für wen geeignet?

  • Langstreckenfahrer
  • Triathleten
  • Fahrer mit Knieproblemen
  • Bikefitting-orientierte Fahrer
  • alle, die maximal fein einstellen möchten
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Beste Pedale für Pendler und Tourenfahrer

Empfehlung: Shimano SPD

Wer viel läuft, pendelt oder sein Rennrad auch im Alltag nutzt, fährt mit SPD oft besser als mit klassischen Rennrad-Cleats.

Für wen geeignet?

  • Pendler
  • Radreisende
  • Café-Racer
  • Gravel-Fahrer
  • Winterfahrer
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Kaufberatung: Rennradpedale nach Fahrertyp

Anfänger

Beste Wahl:

  • Shimano PD-RS500
  • Shimano 105 SPD-SL
  • Look Keo Classic

Wichtig sind leichte Auslösung, gute Ersatzteilversorgung und ein fairer Preis.

Fortgeschrittene

Beste Wahl:

  • Shimano Ultegra PD-R8000
  • Look Keo 2 Max Carbon
  • Wahoo Speedplay Comp oder Zero

Hier zählen Steifigkeit, Gewicht, Haltbarkeit und Komfort.

Wettkampffahrer

Beste Wahl:

  • Shimano Dura-Ace PD-R9100
  • Look Keo Blade Carbon
  • Wahoo Speedplay Aero
  • Garmin Rally RS/RK bei Leistungsmessung

Hier spielen Gewicht, Aerodynamik und Kraftmessung eine größere Rolle.

Langstreckenfahrer

Beste Wahl:

  • Shimano Ultegra
  • Wahoo Speedplay Zero
  • Look Keo mit moderatem Float

Komfort und Knieverträglichkeit sind wichtiger als das letzte Gramm Gewicht.

Pendler

Beste Wahl:

  • Shimano SPD
  • Kombipedale
  • robuste Plattformpedale

Hier zählt Alltagstauglichkeit mehr als maximale Rennrad-Performance.

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Welche Rennradschuhe brauche ich für Klickpedale?

Für Rennrad-Klickpedale brauchst du kompatible Radschuhe.

3-Loch-System

Geeignet für:

  • Shimano SPD-SL
  • Look Keo
  • viele Rennrad-Powermeter-Pedale.

Vorteil: große Auflagefläche und direkte Kraftübertragung.

2-Loch-System

Geeignet für:

  • Shimano SPD
  • MTB-Pedale
  • Gravel-Pedale

Vorteil: besserer Gehkomfort.

Worauf du bei Rennradschuhen achten solltest

Ein guter Rennradschuh sollte:

  • bequem sitzen
  • nicht drücken
  • eine steife Sohle haben
  • gut belüftet sein
  • zur Fußform passen
  • mit deinem Pedalsystem kompatibel sein.

Tipp: Der beste Pedalkauf bringt wenig, wenn der Schuh schlecht passt.

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Sind Klickpedale gefährlich?

Klickpedale sind nicht gefährlich, aber sie brauchen Übung.
Fast jeder Anfänger kippt irgendwann einmal im Stand um. Das passiert meistens an der Ampel, vor der Garage oder auf dem Parkplatz. Es ist unangenehm, aber selten dramatisch.

So gewöhnst du dich an Klickpedale

  1. Stelle die Auslösehärte niedrig ein
  2. Übe zuerst an einer Wand
  3. Klicke immer mit demselben Fuß zuerst aus
  4. Klicke frühzeitig vor Kreuzungen aus
  5. Übe auf einem leeren Parkplatz
  6. Fahre die ersten Touren defensiv.

Nach wenigen Fahrten wird das Ausklicken automatisch.

Carbon- oder Aluminium-Pedale : Was ist besser?

Carbonpedale

Carbonpedale sind leichter und oft steifer. Sie richten sich an sportliche Fahrer, die Gewicht sparen möchten.

Vorteile

  • geringes Gewicht
  • sportliche Optik
  • hohe Steifigkeit.

Nachteile

  • teurer
  • empfindlicher
  • für Anfänger nicht notwendig.

Aluminium- oder Kunststoffverbund-Pedale

Viele günstigere Pedale bestehen aus Aluminium, Kompositmaterial oder Kunststoffverbund.

Vorteile

  • günstiger
  • robust
  • langlebig
  • ideal für Einsteiger

Nachteile

  • etwas schwerer
  • weniger hochwertig

Für die meisten Hobbyfahrer ist ein solides Mittelklassepedal sinnvoller als ein teures Carbonpedal.

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Wie viel kosten gute Rennradpedale?

Einsteigerklasse

  • Preisbereich: etwa 40 bis 80 Euro
  • Geeignet für Anfänger und Gelegenheitsfahrer

Mittelklasse

  • Preisbereich: etwa 90 bis 180 Euro
  • Geeignet für regelmäßiges Training und ambitionierte Hobbyfahrer

High-End

  • Preisbereich: etwa 200 bis 400 Euro
  • Geeignet für Wettkampf, Gewichtstuning und Performance-Aufbauten

Powermeter-Pedale

  • Preisbereich: oft ab etwa 400 Euro bis über 1.000 Euro
  • Geeignet für strukturiertes Training mit Leistungsmessun
  • (Powermeter-Pedale messen deine Leistung in Watt. Sie sind kein Muss, aber sehr hilfreich für strukturiertes Training)

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FAQ: Welche Pedale wofür?

Welche Pedale sind für lange Rennradtouren am besten?

Für lange Touren zählen Komfort, Bewegungsfreiheit und Druckverteilung.

Gute Optionen sind:

  • Shimano Ultegra SPD-SL
  • Wahoo Speedplay Zero
  • Look Keo mit 4,5° oder 9° Float
  • Shimano SPD für Touren mit vielen Gehpassagen.

Wenn du oft über 100 Kilometer fährst, solltest du besonders auf Cleat-Position, Schuhpassform und Sattelposition achten.

Welche Pedale für Alpen, Berge und Anstiege?

Am Berg profitierst du von sicherem Halt und stabiler Kraftübertragung.

Empfehlenswert sind:

  • Shimano SPD-SL
  • Look Keo
  • Wahoo Speedplay.

Gerade bei langen Anstiegen ist eine stabile Verbindung zwischen Schuh und Pedal angenehm. Beim Wiegetritt verhindert sie, dass der Fuß verrutscht.

Sattel einstellen Rennrad
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Welche Pedale für Triathlon?

Triathleten nutzen häufig:

  • Wahoo Speedplay
  • Shimano SPD-SL
  • Look Keo
  • aerodynamische Pedalsysteme.

Speedplay ist wegen beidseitigem Einstieg, Einstellbarkeit und niedriger Bauhöhe beliebt. Für Triathlon zählt außerdem, wie schnell der Einstieg nach der Wechselzone funktioniert.

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Welche Pedale für Gravel und Allroad?

Für Gravel sind klassische Rennradpedale nicht immer ideal. Wer viel auf Schotter fährt oder öfter absteigen muss, ist mit SPD oft besser bedient.

Empfehlung für Gravel

  • Shimano SPD
  • Crankbrothers
  • Time ATAC
  • Kombipedale

Für reine Straße bleibt SPD-SL die sportlichere Wahl.

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Typische Fehler beim Kauf von Rennradpedalen

Fehler 1: Nur aufs Gewicht achten

Ein paar Gramm weniger machen dich nicht automatisch schneller. Komfort, Funktion und Sicherheit sind wichtiger.

Fehler 2: Falsches System kaufen

Achte darauf, dass Schuhe, Cleats und Pedale zusammenpassen.

Fehler 3: Zu wenig Float wählen

Starre Cleats können effizient wirken, aber bei falscher Einstellung Knieprobleme verursachen.

Fehler 4: Billige No-Name-Pedale kaufen

Bei Pedalen geht es um Sicherheit. Schlechte Lager, unsaubere Auslösung oder instabile Mechanismen können gefährlich sein.

Fehler 5: Cleats nicht regelmäßig wechseln

Abgenutzte Cleats können schlecht einrasten oder unerwartet auslösen.

Wartung von Rennradpedalen

Pedale brauchen wenig, aber etwas Pflege lohnt sich.

Regelmäßige Checks

  • Pedale reinigen
  • Cleats kontrollieren
  • Schrauben nachziehen
  • Lager auf Spiel prüfen
  • Auslösemechanismus sauber halten.

Nach Regenfahrten oder Wintertraining solltest du Pedale und Cleats kurz reinigen.

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Fazit: Welche Pedale brauche ich zum  Rennradfahren?

Für ernsthaftes Rennradfahren sind Klickpedale die beste Wahl. Sie bieten besseren Halt, effizientere Kraftübertragung und mehr Kontrolle.

Die beste Wahl für die meisten Fahrer ist Shimano SPD-SL, weil das System robust, verbreitet und anfängerfreundlich ist. Wer besonders sportlich fährt, kann zu Look Keo greifen. Wer maximale Einstellbarkeit oder Kniekomfort sucht, sollte Wahoo Speedplay prüfen.

Klare Empfehlung

  • Einsteiger: Shimano PD-RS500
  • Preis-Leistung: Shimano 105 SPD-SL
  • Allround: Shimano Ultegra PD-R8000
  • Performance: Shimano Dura-Ace oder Look Keo Blade Carbon
  • Kniekomfort/Bikefitting: Wahoo Speedplay Zero
  • Pendeln/Touren/Gravel: Shimano SPD

Wer regelmäßig Rennrad fährt, sollte nicht zu lange mit Plattformpedalen fahren. Der Umstieg auf Klickpedale ist anfangs ungewohnt, aber nach kurzer Zeit fühlt er sich selbstverständlich an.

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FAQ: Welche Pedale brauche ich zum Rennradfahren?

Welche Pedale sind am besten fürs Rennrad?

Für die meisten Rennradfahrer sind Shimano SPD-SL Pedale die beste Wahl. Sie sind robust, weit verbreitet und bieten eine sehr gute Kraftübertragung.

Welche Pedale sind für Anfänger am besten?

Für Anfänger eignen sich Shimano PD-RS500, Shimano 105 SPD-SL oder Look Keo Classic. Wichtig ist eine leichte Auslösehärte.

Kann man mit normalen Pedalen Rennrad fahren?

Ja, das geht. Für sportliches Rennradfahren sind normale Plattformpedale aber weniger effizient und weniger stabil.

Sind Klickpedale schwer zu lernen?

Nein. Die ersten Fahrten sind ungewohnt, aber nach kurzer Übung funktioniert das Ein- und Ausklicken automatisch.

Was ist besser: Shimano SPD oder SPD-SL?

SPD-SL ist besser für sportliches Rennradfahren. SPD ist besser für Alltag, Pendeln, Gravel und Touren mit Gehpassagen.

Was ist besser: Shimano oder Look?

Shimano ist meist robuster und anfängerfreundlicher. Look ist sportlich, leicht und direkt. Beide Systeme sind sehr gut.

Was ist besser: SPD-SL oder Speedplay?

SPD-SL ist einfacher und verbreiteter. Speedplay bietet mehr Einstellbarkeit und ist besonders interessant für Bikefitting, Langstrecke und Fahrer mit empfindlichen Knien.

Brauche ich spezielle Schuhe für Rennradpedale?

Ja. Für Klickpedale brauchst du kompatible Radschuhe und passende Cleats.

Wie lange halten Rennrad-Cleats?

Das hängt davon ab, wie viel du fährst und wie oft du damit läufst. Sobald sie stark abgenutzt sind oder schlecht einrasten, solltest du sie wechseln.

Lohnen sich teure Carbonpedale?

Für ambitionierte Fahrer ja. Für Anfänger und Hobbyfahrer reicht meist ein solides Mittelklassepedal.

Welche Pedale fahren Profis?

Profis fahren fast ausschließlich Klickpedale, häufig von Shimano, Look, Wahoo Speedplay oder Time.

Was ist die beste Wahl für die erste Rennradausstattung?

Ein gutes Einsteiger-Setup besteht aus Shimano SPD-SL Pedalen, passenden Rennradschuhen und Cleats mit moderatem Float.

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