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Tests

Time Xpresso 8 Carbon Pedal im Test

Die Time Xpresso 8 sind im Vergleich zum Vorgänger iClic2 deutlich verbessert worden. Dank größerer Trittfläche, weniger Gewicht und “pre-opening”-Mechanik lohnt sich ein Blick auf die Xpresso.

Gefahren und bewertet.

Die Xpresso 8 Carbon (ca. 150€) sind nach dem Flaggschiff Xpresso 12 Titan Carbon das Beste was Time momentan zu bieten hat.

Die Xpresso-Modellreihe ersetzt die Vorgängerreihe iClic2. Fahrer, die auf iClic2 gefahren sind, können leicht auf Xpresso umsteigen, weil in beide Pedale das gleiche Cleat passt.

Die offensichtlichste Änderung von iClic2 zu Xpresso ist die deutlich vergrößerte Trittfläche. Wo die iClic2 noch 445mm² hatten, liegen die Xpresso bei satten 700mm² Auflagefläche. Das sorgt für eine exzellente Kraftübertragung. Außerdem sind die Xpresso deutlich stabiler als die iClic.

Gewicht der Xpresso 8 Carbon

Ein wichtiger Pluspunkt der Xpresso 8 Carbon ist ihr Gewicht. Mit 195g wiegt das Paar ohne Cleats 60g weniger als das Vorgänger iClic2 Racer-Modell. Die Gewichtsersparnis kommt dank einer hohlen Stahlachse, einem Carbon-Body und einer flexiblen Carbonblade-Feder zustande. Dank dieser Architektur zählen die Xpresso 8 Carbon zu den leichtesten Pedalen auf dem Markt.

Times innovatives “pre-opening”-System nutzt eine flexible Carbonblade-Feder.

Die Xpresso 12 Titan Carbon haben eine hohle Titanachse und wiegen nur 155g. Xpresso 6, 4 und 2 haben Stahlachsen und unterschiedliche Carbonlevel. Dadurch wiegen Sie zwischen 204g und 224g. Alle Pedale sind für ihre jeweilige Preisklasse aber extrem leicht und bieten alle die 700mm² Trittfläche.

Pre-Opening – schneller wieder im Pedal

Im Vergleich zu den iClic2 bieten die Xpresso aber nicht nur weniger Gewicht und eine größere Trittfläche. Vor allem das gleiche “pre-opening”-System ist ein wichtiger Punkt. Die Mechanik nutzt eine flexible Carbonblade-Feder anstatt einer konventionellen Stahlfeder. Die Carbonfeder hält den hinteren Zugang teilweise geöffnet um nach dem Öffnen einen leichteren Widereinstieg zu ermöglichen. So ist es für den Fahrer einfacher den Schuh im Pedal einzurasten, weil im Vergleich zur alten Bindungstechnik kein Federdruck überwunden werden muss. Die Bindung der Xpresso ist schnell, sicher und fühlt sich weich an.

Selbst beim Sprint oder auf Anstiegen, wenn man aus dem Sattel steigt, spüren wir keine Instabilität. Der 15 Grad-Lösewinkel macht es außerdem nahezu unmöglich die Bindung versehentlich zu lösen.

Die Xpresso Pedale nutzen das gleiche Cleat-Design wie der Vorgänger iClic2.

Die Bindungsmechanik arbeitet an den Xpresso so gut wie an den iClic2 aber es gibt auch kleine Kritikpunkte. Weil die Xpresso so leicht sind, fallen sie nicht wie schwerere Pedale. Das heißt du musst das Pedal mit deinem Schuh manchmal etwas drehen bevor du einrasten kannst. Aber glücklicherweise hast du das schnell raus und störst dich nicht mehr daran.

Sehr eindrucksvoll ist Times Sensor Elasticity Tuner, welcher drei Einstellungen für den seitlichen Spielraum der Ferse (+/-5°) bietet. In Kombination mit dem Q-Faktor kannst du mit etwas Übung die perfekt passende Einstellung finden.

Fazit zum Time Xpresso 8

Das Xpresso ist ein exzellentes Pedal mit einigen deutlichen Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger iClic2. Vor allem das deutlich geringere Gewicht und die vergrößerte Trittfläche machen den Unterschied aus. Die Bindungsmechanik macht das Einrasten schnell, sicher und einfach. Außerdem ist das Xpresso in jeder Preisklasse eine gute Option.

Preis: 150 Euro
Hersteller: Time

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