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Tests

Cube Peloton 2013 Race im Test

Das Cube Peloton Race ist eine wahre Freude für Radsport-Einsteiger.

Wir empfehlen das Cube Peloton Race allen Rennrad-Einsteigern, die einen guten Allrounder und ein ernsthaftes Bike suchen. Auch für fortgeschrittene Fahrer könnte sich das Bike als Winterrad eignen. Kleinere Mängel muss man allerdings in Kauf nehmen.

Das Cube Peloton Race ist ein solides Bike für Einsteiger.

Auf dem Markt finden heutzutage auch schon Einsteiger bezahlbare Carbonrahmen, was oft die Frage nach dem Sinn und Unsinn von Alurahmen aufwirft. Wir haben uns ganz bewusst für den Alurahmen entschieden, vor allem weil die Rahmengeometrie eine angenehme Sitzposition und zugleich sportliches Fahren ermöglicht.

Die Geometrie und das Handling sind sportlich und dynamisch. Das liegt vor allem an dem 90mm Vorbau, der auf dem 53cm Rahmen verbaut wurde. Die Leistung ist beachtlich. Das Peloton Race liefert sowohl an der Rampe (hoch und runter) als auch auf flachen Strecken für diese Preisklasse eine tolle Leistung. Auch das Gewicht muss sich in seiner Klasse nicht verstecken. Mit 9kg (inklusive Look Kéo Classics) gibt es am Peloton Race nichts zu meckern.

Wenn man auf dem Peloton Race sitzt, bekommt man sofort das Gefühl auf einem zu kleinen Bike zu sitzen. Das liegt an seinem relativ kleinen Rahmendreieck. Wenn du dir überlegst das Bike zu kaufen, solltest du es davor auf jeden Fall einmal ausprobieren. Vielleicht ist eine etwas größere Ausführung für dich sogar besser. Deshalb: try before you buy.

Die Schwalbe Ultremo ZX Räder sind die heimlichen Stars des Peloton Race.

Alle Komponenten, ausgenommen der Bremse, kommen von Shimanos 105er-Gruppe. Die Bremse ist sortenfrei (Shimano BR-R561). Auf trockener Sraße ist die Verzögerung in einem normalen Bereich angesiedelt. Bei Nässe lässt die Bremsleistung allerdings schwer zu wünschen übrig.

Der Easton EA30 Aero-Lenker ist ein weiteres Defizit, dazu später mehr. Dafür überzeugte uns der Selle Italia X1 Sattel vollkommen. Dieser Eindruck ist aber natürlich subjektiver Natur.

Der Easton EA30-Lenker erlaubt unterschiedliche Positionen. Keine davon war aber bequem oder komfortabel.

Die Reifen sind oft der Bereich an dem Hersteller die größten Abstriche machen. Doch diesmal nicht. Das Cube Peloton Race hat Schwalbe Ultremo ZX-Reifen spendiert bekommen. Nur wenige Komponenten am Rad haben so viel Einfluss auf die Fahrqualität wie die Reifen. Die Ultremo ZX leisteten auf trockener Straße großartige Arbeit und auch auf nassem Untergrund konnte man sich voll und ganz auf die Reifen verlassen.

Alle, die auf Easton EA30 Laufrädern fahren könnten sich im Zuge einer deutlichen Verbesserung ein leichteres Laufradset besorgen. Das ist aber keine Notwendigkeit, denn für diesen Preis ist das Cube eine wirklich gute Maschine.

Abschließend noch einige Worte zum Aussehen. Farbmuster und Decals fallen natürlich wieder unter die Kategorie: persönliche Vorlieben. Aber um mit einem Bike wirklich durchzustarten, muss man es zu allererst auch fahren wollen. Dafür ist das Design wichtig. Das klassische glänzend schwarze Rahmenset hat rote und weiße Akzente, die sich in vielen weiteren Stellen wie dem Sattel, der Felge oder Reifengrafiken wiederfinden. Aber das eindrucksvollste sind die weiß lackierten Speichen. Diese Speichen verleihen dem Rad schnell den Eindruck deutlich teurer zu sein, als es wirklich ist.

Die Cube Peloton Race-Maschine mit Alurahmen, Carbongabel und 105er Shimano-Gruppe kostet 1.199€. Dieses Bike könnte auch deutlich teurer sein und wäre immer noch eine interessante Option. Das Peloton Race ist ein echter Preis-Leistungs-Hammer.

Cube Bikes

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