Wer regelmäßig auf dem Bike sitzt, kennt das Problem: Irgendwo im Schrank stapeln sich Trinkflaschen. Manche sind verkratzt, andere haben sich verfärbt und bei einigen hilft irgendwann auch gründliches Spülen nicht mehr gegen diesen typischen Mix aus Kunststoff, Iso-Drink und leicht muffigem Kelleraroma.
Trotzdem wird der Markt für Fahrrad-Trinkflaschen nach wie vor klar von Kunststoff dominiert. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: Plastik ist leicht, günstig, einfach zu formen und lässt sich beim Trinken zusammendrücken. Auch unabhängige Tests beschreiben Kunststoff weiterhin als Standardlösung im Radsport.

Bivo verfolgt einen anderen Ansatz. Das Unternehmen baut Fahrradflaschen aus Edelstahl, die in herkömmliche Flaschenhalter passen und sich auf dem Rad ähnlich unkompliziert benutzen lassen sollen wie ein klassisches Bidon. Statt die Flasche zusammenzudrücken, übernimmt ein speziell entwickeltes Gravity-Flow-System den Flüssigkeitstransport.
Nach einigen Ausfahrten mit den Flaschen ist vor allem eines klar: Bivo hat nicht einfach eine normale Edelstahlflasche schmal genug für einen Bottle Cage gemacht. Hier hat sich jemand ziemlich ausführlich Gedanken darüber gemacht, wie eine Metallflasche auf dem Fahrrad tatsächlich funktionieren muss.




















