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Profi-Radsport

Galerie: Pro-Bikes und Technik von der Tour de France

Bei der Tour gibt es im Fahrerlager immer jede Menge interessante Dinge zu sehen. Wir waren mit der Kamera unterwegs und haben nach coolem Stuff gesucht...

Schätzungsweise 285.000 Zuschauer säumten den Innenstadtbereich vom Tour-Startort Leeds in England. Unfassbar, selbst für französische Verhältnisse. Mittendrin: das Team von Factory Media.

Bei der Tour de France starten nicht nur die weltbesten Radsportler, sehen wir von Ausnahmen wie Wiggins und Quintana einmal ab,  sondern auch Top-Equipment, Prototypen und Spezialanfertigungen. Ein Gang durch das Fahrerlager der Tour lohnt sich also immer, wenn man am neuem Spielzeug und Arbeitsgerät der Profis interessiert ist.

In diesem Artikel zeigen wir erste Fotos von Profirädern der Tour. Bleibt bei uns, wir zeigen in den nächsten 3 Wochen fast täglich weitere Fotos des Equipments von Fahrern wie Marcel Kittel (Giant-Shimano), Rui Costa (Lampre-Merida), Peter Sagan (Cannondale), Chris Froome (Team Sky), Jens Voigt (Trek Factory Racing), Tejay van Garderen (BMC Racing) und vielen anderen.

Und jetzt gehts los mit den ersten Tech-Fotos der Tour de France 2014:

Pro-Bikes und Equipment von der Tour 2014 – Etappe 1

Bei Cannondale hat jeder Fahrer eine individualisierte Renmaschine erhalten. Auf dem Foto sehen wir das Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod Pro-Bike von “The Bull” Fabio Sabatini. Allen Team-Fahrern wurde dabei ein Pendant aus dem Tierreich zugeordnet und in abstrakter Form auf dem Rahmen lackiert.
Ein weiteres Beispiel des Cannondale-Teams mit dem Puma, Elia Viviani. Verantwortlich für das Design ist der Londoner David Gwyther von Death Spray Custom.
Persönliche Kameras sind in in diesem Jahr ein absolutes Boom-Thema. Am Rad von Elia Viviani (Cannondale Pro Cycling) nimmt eine Garmin Virb das Geschehen hinter dem Etappensieger des Critérium du Dauphoine Libéré 2013 auf. Die K-Edge Halterung sorgt für sicheren Halt an den Sattelschienen.
Auch bei Marcus Burghardt ist großes Kino angesagt. Unter dem SRM PowerControl 7 wurde ebenfalls mit einer K-Edge Halterung die neue Shimano CM-1000 Sportkamera an Burghardts BMC TeamMachine SLR01.
Das ist nicht nur einfach eine Startnummer ab Marcus Burghardts BMC, in der Ecke rechts oben ist in Gold abzulesen, wie oft der Fahrer bereits Etappen bei der Tour de France gewinnen konnte. Burghardt siegte bisher ein Mal und zwar auf Etappe 18 bei der Tour 2008.
Dank seiner insgesamt 5 Etappensiege wurde die goldene 4 auf Kittels Startnummer nach Etappe 1 inzwischen durch die 5 ausgetauscht.
Auch an den Pro-Bikes des BMC Rennstalls gibt es ein wenig Individualisierung zu sehen. Zwar keine unterschiedlichen Lackierungen, aber immerhin Namensaufkleber und Stars und Stripes an Peter Stetinas BMC Team Machine SLC01. Stetina gehört zu den Domestiken von Kapitän Tejay van Garderen.
Das Scott Foil Team Issue Pro-Bike von Tour-Debütant Simon Yates (Orica GreenEDGE).
Die Sättel von Prologo gestatten ebenfalls ein wenig Individualisierung durch Austausche des Sattelclips. An Simon Yates Scott Foil ist eindeutig das Heimatland von Yates erkennbar..
Gut vorbereitet geht Joaquim Rodriguez mit seinem nagelneuen Canyon Aerorad CF SLX Pro-Bike in den Bergen auf die Jagd. Die relevanten Punkte der ersten Etappe hat die Teamorga den Fahrern auf den Vorbau geklebt.
Andre Greipel hat seine Streckeninfo noch in der Hand, gleich wird er das Profil auf den Lenker kleben.

 

Der Gorilla – Andre Greipels Spitzname aus dem Tierreich wurde als Custom Paintjob-Grafik auf Greipels Ridley Helium SL verewigt. Überhaupt ist das Rad eine interessante Auswahl. Im Gegensatz zu Kittel vertraut Greipel nicht auf eine aerodynamisch optimiertes Rad, obwohl der das Ridley Noah Fast hätte fahren können. Stattdessen vertraut er dem superleichten Helium SL im Wissen um die drei Anstiege während der 1. Etappe und den Zielsprint in einer Steigung.

 

“Purito” Joaquin Rodriguez leidet nicht an falscher Bescheidenheit. Der zweimalige WorldTour-Sieger sorgt auf seinem Selle Italia Sattel für klare Verhältnisse.

Der Sattel zeigt wie es ist: der Spanier Joaquin ‘Purito’ Rodriguez ist eine hochexplosive Mischung in den Bergen. Mit ihm legt man sich besser nicht an…

 

Retro-Design beherrscht dieses Ridley Helium SL Teambike von Lotto-Belisol Ausnahme ist nur Andre Greipels Ridley Helium SL in weiß.

 

Das Fuji Transonic Pro-Bike des Teams NetApp-Endura wurde erst zum Start der ersten Touretappe vorgestellt. Bei dem Transonic handelt es sich um eine Aero-Maschine mit einem Mix aus dem Fuji Norcom (Time Trial) und dem Track Elite (Bahnrad). Mehr dazu in Kürze in einem gesonderten Artikel.
Die hinteren Bremsen des Fuji Transonic sind optimal hinter den Sitzstreben eingepasst und dürften kaum noch Luft-Verwirbelungen zulassen.
Merida Reacto KOM Pro-Bike – Rui Costa Edition. Auch Rui Costa hat ein neues Rad für die Tour bekommen. Die Gemeinsamkeiten mit dem Reacto Evo vom Rest des Teams sind offensichtlich. So stammt der Aero-Rohrsatz eindeutig vom Evo. Für Costa wurde zur Gewichtsoptimierung noch einiges optimiert, um mit dem Reacto KOM (King of Mountain) näher an das UCI-Gewichtslimit zu kommen.
Der Teambus von Lotto-Belisol zeigt unmissverständlich wer hier Hausherr ist: Lars Bak, Bart de Clercq, Tony Gallopin, Andre Greipel, Adam Hansen (fährt seine neunte Tour in Folge!), Greg Henderson, Jürgen Roelandts, Marcel Sieberg and Jürgen van den Broeck.
Ein Mechaniker des Cannondale-Teams klebt vor dem Start in Leeds noch schnell die Verbindung zwischen SRM PowerControl 7 und Lenkerhalterung zu. Ob er dies aus aerodynamischen Gründen oder zur Sicherheit tut, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen.

 

 

 

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