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Werkstatt & Material

Galerie: Tour de France-Mechaniker bei der Arbeit

Die Tour de France gehört nicht nur zu den Highlights eines jeden Team-Mechanikers, sondern ist auch eine enorm stressige Phase im Jahresverlauf. Wir haben einer ganzen Reihe Mechanikern mit der Kamera mal über die Schulter geschaut.

Räder müssen aufgebaut, getuned, geprüft und noch einmal geprüft werden bevor sie beim wichtigsten Rennen des Jahres auf die Strecke dürfen. Das Arbeitsgerät des Profifahrers muss absolut fehlerfrei sein und es ist der Job des Mechanikers dafür zu sorgen

Eine ganze Reihe von Teams nutzen neue Räder und Zubehör bei der Tour de France. Darunter Sky, Katusha, Europcar und NetApp-Endura mit gerade erst gelaunchten Rennmaschinen. Während andere Teams auf erprobten Rädern unterwegs und die Mechaniker darauf eingestellt sind, müssen sich die Mechaniker erst einmal mit dem neuen Material auseinandersetzen.

Wirklichen Einfluss haben die Teams kaum in Sachen Material. Der Sponsor diktiert dem Team den zeitlichen Einsatzrahmen der Räder und des sonstigen Equipments. Die persönlichen Vorlieben der Fahrer werden jedoch nach Ermessen der Sponsoren und Mechaniker ermöglicht. Ob Wunsch und Realität dabei zusammenpassen, müssen die Mechaniker prüfen..

Wir haben bei den Team-Hotels von Tinkoff-Saxo, Trek Factory Racing, Team Sky, Europcar, Movistar, Cannondale Pro Cycling und Astana in Yorkshire Halt gemacht um deren Werkstatthelden zu besuchen. Hier ist das Ergebnis unserer Fotosafari.

Profis nehmen die Sattelhöhe extrem genau, da kann ein Millimeter zuviel oder zu wenig schon einige Watt Leistung kosten. Hier sehen wir wie Tinkoff-Saxos Mechaniker Faustino Muno die Sattelstütze von Matteo Tosatto (40) einstellt. Für Tosatto ist dies die 29. Rundfahrt seiner Laufbahn.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nach diesem Prinzip verfährt hier gerade Stephen Roche (Tinkoff-Saxo) an seinem brandneuen Specialized S-Works McLaren Tarmac. Roche ist der einzige Fahrer auf diesem neuen Superbike in seinem Team.
Viele Fahrer schauen einen großen Teil der Fahrt auf ihren Radcomputer um Leistungsdaten zu prüfen oder die Entfernung zu Streckenpunkten zu bewerten. Für beste Sicht wird der Sichtwinkel auf diesen SRM PowerControl 7 gerade eigestellt.
Alter Mechanikertrick: die perfekte Sattelhöhe wird an der Stütze mittels eines kleinen Aufklebers markiert.
Oleg Tinkovs Specialized Venge bekommt die gleiche Zuwendung wie die Teamräder seiner Fahrer. Der Teambesitzer des Teams Tinkoff-Saxo ist selbst auch begeisterter Radsportler und folgte seinem Team während des Giro über 3000 Kilometer mit dem Rad.
Doppellagig soll der Lenker von Tinkoff-Saxo-Fahrer Matteo Tosatto gewickelt werden. Wahrscheinlich verspricht er sich davon mehr Dämpfung oder er mag den volumigeren Griff lieber.
Fabian Cancellara half bei der Entwicklung des Trek Domane, welches wir hier gerade bei einer Lenkprüfung sehen. Der Mechaniker vom Trek Factory Team prüft das Lenkspiel an diesen Spartacus-Ersatzrädern.
Carbon-Finish für ein glänzendes Ergebnis – vielleicht das wichtigste Zubehör im ganzen Truck…
Thomas Voeckler im Gespräch mit seinen Mechanikern vom Team Europcar mitsamt dem wunderschönen Colnago C60.
Das Colnago C60 vom Team Europcar ist mit dem Aero V1-R die neuste Edition der Italiener. Das C60 basiert auf dem Vorgänger C59, wurde aber noch einmal gewichtsoptimiert und steifer gemacht. Allein das Tretlager des C60 wuchs im Vergleich zum C59 um 50%.
Kopfsteinpflaster sind eine extreme Belastung für Fahrer und Rad. Auf der fünften Etappe der diesjährigen Tour werden daher auch wieder spezielle Räder und Laufräder zum Einsatz kommen. Diese Ambrosio-Laufräder mit 32 Speichen fanden wir beim Astana-Truck. gehören tun sie zum Rad von Dmitriy Gruzdev, der auf FMB Paris-Roubaix-Bereifung vertraut.
Die Reifenwahl gehört auf dem Kopfsteinpflaster zu den elementaren Entscheidungen. Für die fünfte Etappe ist mit Regen zu rechnen, was die Angelegenheit noch einmal erheblich erschwert. Auch dieses Laufrad stammt vom Astana-Team und baut auf einer Corima Viva S Felge auf. Am Profil des Specialized-Schlauchreifens ist gut die Diamantierung des Profils zu erkennen.
Nichts ist nerviger als eine hakelnde Schaltung. Aus diesem Grund wird gerade diese Komponente mehrfach auf perfekte Funktion geprüft. Hier an einem Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod von Elia Vivani.
Bei Gewichtsverstößen versteht die UCI keinen Spaß und die Fahrer möchten auch kein unnötiges Zusatzgewicht mit sich herumschleppen. Die Mechaniker wiegen also immer wieder die Teamräder und beschweren diese, um auf das UCI-Mindestgewicht zu kommen. Auch der Rahmen von Marco Marcato Arbeitsgerät gehört zu den leichtesten Rahmen überhaupt und hat ganz sicher keine Gewichtsprobleme.
Einer der letzten Jobs ist das Anbringen der Startnummer am Rad. Dafür wird das Plastik-Rechteck mit der Schere in den Rahmen eingepasst und befestigt.
Nairo Quintana fährt die Tour 2014 zwar nicht, trotzdem hängt sein rosa Giro-Siegrad Canyon Ultimate CF SLX im Teamtruck von Movistar.
Drei Pinarello Dogma vor der fertigstellung für die Tour. Bradley Wiggins und Chris Froome gewannen auf diesem Rad die Tour 2012 und 2013. Kann Sky das Triple mit dem Pinarello voll machen?
Der Team-Jaguar XF Sportbrake von Sky läuft auch viele Tausend Kilometer auf der Tour de France und braucht Wartung Pflege. Möglicherweise sind die Radmechaniker damit aber überfordert.
Manche Mechaniker lieben aufgeräumte Werkzeugkoffer, andere nicht so.
Eine neue Sitzgelegenheit bekommt Marcel Kittels Teamkollege Tom Veelers. Wenn es weiter so gut läuft mit bisher 3 Etappensiegen 2014, darf er sich gerne für jede Etappe einen neuen gönnen.

 

 

 

 

 

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