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Tour de France 2017

Tour de France 2017: Das ist die Strecke

Die Tour 2017 verspricht ein Fest der Bergziegen zu werden. Alle Karten und Höhenprofile gibt es hier!

Die ASO hat die Strecke der Tour de France 2017 jetzt offiziell bekannt gegeben: Die Tour wird nächstes Jahr alle fünf Bergregionen Frankreichs besuchen und zum ersten mal in der Geschichte der Frankreichrundfahrt wird der sagenumworbene Col D’Izoard das Ziel einer Bergankunft. Die vorletzte Etappe ist ein 23 km langes Einzelzeitfahren (EZF/ITT) in Marseille.

Eine weitere geschichtsträchtige Bergankunft ist zum Beispiel der Berg, auf dem Titelverteidiger Chris Froome im Jahr 2012 seine erste Etappe bei der Tour gewann: La Planche des Belles. Zusätzlich tritt einer der berühmtesten Cols der Tour de France wieder in Erscheinung – der Col du Galibier lag im Jahr 2011 das letzte mal auf der Strecke der Tour.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Tour ist der Col Izoard als Zielankunft vertreten.

Chris Froome und Adam Yates, der bei der diesjährigen Tour das weiße Trikot gewann, waren beide bei der Veranstaltung im Palais des Congres anwesend, als der Tourdirektor Christian Prudhomme den parcour  der Presse und den Sportlern offiziell vorstellte.

Nachdem London in letzter Minute seine Zusage für den Grand Depart entzog, fiel die Wahl auf Düsseldorf. Dort wird die Tour de France nun am Samstag, 01. Juli, mit einem 13 km langen EZF eingeläutet.

Am folgenden Tag geht es durch Belgien und Luxemburg. Zum ersten mal in 25 Jahren besucht die Tour alle fünf Bergregionen Frankreichs, bevor die Fahrer am Sonntag, 23. Juli, Paris erreichen.

Die Tour de France nächstes Jahr steht ganz im Zeichen der intensiven und fordernden Bergetappen: Die Vogesen, das Jura Gebirge, die Pyrenäen, das Central Massif und die Alpen werden alle mitgenommen.

Die 9. Etappe im Jura-Gebirge ist zur Königsetappe erkoren worden – als solche ist sie dementsprechend fordernd: Die Profis nehmen an dem Tag 4.600 Höhenmeter unter ihre Räder. Diese Höhenmeter bestehen aus drei fordernden Anstiegen, einschließlich eines neuen Berges, der 2017 zum ersten Mal bei der Tour in Erscheinung tritt: Der Col de Biche ist 10,5 km lang mit einem durchschnittlichen Steigungsgrad von 9 %. Darauf folgt der Grand Colombier (8,5 km bei 9,9 %) und der Mont du Chat (8,7 km bei 10,3 %).

Die 13. Etappe am 14. Juli, dem Bastille-Tag, von Saint-Girons nach Foix, ist zwar kurz, aber nicht unbedingt weniger schmerzhaft, was einigen in den Bergen zum Verhängnis werden kann. Auf der Strecke liegt die Mur de Peguere – ein Berg von 9,3 km Länge und einer durchschnittlichen Steigung von 7,9 %. Das Elend kommt ganz am Schluss, wenn die Rampen auf den letzten zwei Kilometern auf 18 % kommen.

Die 17. Etappe ist ein weiterer Leckerbissen für die Radsportfans und die Bergziegen im Peleton: Von La Mure nach Serre-Chevalier geht es über den Col de la Croix de Fer, Col du Telegraphe und Col du Galibier. Von dort geht es in rasanter Abfahrt Richtung Ziel.

Am Tag darauf wird Radsportgeschichte geschrieben und die Etappe verspricht großes Kino: Nach 178 km von Briacon nach Izoard liegt das Ziel zum ersten Mal in der Geschichte der Tour auf dem 2,360 m hohen Col d’Izoard.

Außerdem findet zum ersten Mal in der jungen Geschichte des Frauenrennens La Course by Le Tour de France das Rennen selbst außerhalb der Champs-Elysees statt und die letzten 66 Kilometer der Strecke des Frauenrennens führt über die gleiche Strecke des Peletons des Männerrennens.

Aber nicht nur die Bergziegen kommen auf ihre Kosten: Es wird auch ausreichende Möglichkeiten für die Sprinter geben und es kann sein, dass Mark Cavendish sich dem Rekord von Eddy Merckx von 34 Etappensiegen noch mehr nähern wird.

Der Start und das Ziel des Einzelzeitfahrens der 20. Etappe befindet sich im Orange Velodrome in Marseille. Hier hätte der Titelverteidiger Chris Froome noch einmal eine Chance erhebliche Zeitabstände zwischen sich und seine Rivalen rauszufahren wie schon Bradley Wiggins vor ihm in 2012, der im Zeitfahren auf der vorletzten Etappe seinen Sieg endgültig besiegelte.

Die Tour ist nächstes Jahr weniger zeitfahrlastig: Gerade mal 36 km kommen über die zwei Zeitfahren zusammen, die am Anfang und am Ende der Tour stehen.

Für die letzte Etappe kehrt die Tour wieder an seinen Ursprung zurück: Sie beginnt in Montgeron, wo die erste Tour der Geschichte in 1903 startete und, wie es sich gehört, endet auf der Champs-Elysees in Paris.

Tour de France 2017: Die Strecke

Samstag, 01. Juli: 1. Etappe – Düsseldorf (GER), 13 km Einzelzeitfahren (ITT)

Sonntag, 02. Juli: 2. Etappe – Düsseldorf (GER) -> Liege (Lüttich) (BEL), 202 m

Montag, 03. Juli: 3. Etappe – Verviers (BEL) -> Longwy, 202 km

Dienstag, 04. Juli: 4. Etappe – Mondorf-les-Bains -> Vittel, 203 km

Mittwoch, 05. Juli: 5. Etappe – Vittel -> La Planche des Belles Filles, 160 km

Donnerstag, 06. Juli: 6. Etappe – Vesoul -> Troyes, 216 km

Freitag, 07. Juli: 7. Etappe – Troyes -> Nuits-Saint-Georges, 214 km

Samstag, 08. Juli: 8. Etappe – Dole -> Station des Rousses, 187 km

Sonntag, 09. Juli: 9. Etappe – Nantua -> Chambery, 181 km

Montag, 10. Juli: Ruhetag

Dienstag, 11. Juli: 10. Etappe – Perigueux -> Bergerac, 178 km


Mittwoch, 12. Juli: 11. Etappe – Eymet -> Pau, 202 km

Donnerstag, 13. Juli: 12. Etappe – Pau -> Peyregudes, 214 km

Freitag, 14. Juli: 13. Etappe – Saint Girons -> Foix, 100 km

Samstag, 15. Juli: 14. Etappe – Blagnac -> Rodez, 181 km

Sonntag, 16. Juli: 15. Etappe – Laissac Severac l’Eglise -> Le-Puy-en-Velay, 189 km

Montag, 17. Juli: Ruhetag

Dienstag, 18. Juli: 16. Etappe – Le Puy-en-Velay -> Romans-sur-Isere, 165 km

Mittwoch, 19. Juli: 17. Etappe – La Mure -> Serre-Chevalier, 183 km

Donnerstag, 20. Juli: 18. Etappe – Briancon -> Izoard, 178 km

Freitag, 21. Juli: 19. Etappe – Embrun -> Salon-de-provence, 220 km

Samstag, 22. Juli: 20. Etappe – Marseille, 23 km Einzelzeitfahren (ITT)

Sonntag, 23. Juli: 21. Etappe – Montgeron -> Champs-Elysees (Paris), 103 km

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