Vier Tage Eurobike 2026 liegen hinter uns, vier Tage voller Gespräche, neuer Bikes, spannender Technik und jeder Menge Rennrad-Feeling. Wir waren für euch in Frankfurt unterwegs, haben uns durch die Hallen gearbeitet, Neuheiten unter die Lupe genommen, mit Herstellern gesprochen und natürlich auch das Geschehen auf dem Festival Day verfolgt.
Die Eurobike ist immer noch ein Treffpunkt für die gesamte Branche, ein Gradmesser für aktuelle Trends und oft auch ein Blick in die Zukunft des Radsports. Natürlich bestimmten auch in diesem Jahr E-Bikes einen großen Teil der Ausstellungsflächen. Wer sich jedoch für Rennräder, Performance und Gravel interessiert, musste keineswegs lange suchen. Im Gegenteil: Gerade in diesem Bereich gab es einige spannende Entwicklungen.
Das Rennrad entwickelt sich weiter, und zwar smarter
Wer durch die Hallen lief, konnte schnell erkennen, wohin die Reise geht. Die Zeiten, in denen Hersteller ausschließlich um das leichteste Rahmengewicht kämpften, scheinen vorbei zu sein. Gewicht spielt weiterhin eine große Rolle, keine Frage. Doch inzwischen geht es vor allem um das Zusammenspiel aus Aerodynamik, Komfort und Effizienz.
Nahezu jeder Hersteller präsentierte Rennräder, die auf den ersten Blick kompromisslose Race-Maschinen sind, sich aber gleichzeitig auch für lange Tage im Sattel eignen. Breitere Reifenfreigaben gehören mittlerweile fast zum Standard. Viele Modelle bieten Platz für 32 Millimeter oder mehr, wodurch sich Komfort und Geschwindigkeit deutlich besser verbinden lassen.
Gerade für ambitionierte Hobbyfahrer ist das eine spannende Entwicklung. Schließlich endet die perfekte Rennradtour nicht nach einer Stunde Vollgas, sondern oft erst nach 150 oder 200 Kilometern, inklusive schlechter Straßen, Kopfsteinpflaster oder langen Alpenpässen.




