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Helme

Giro Synthe – Aero-Topmodell für 2015 im Test

Mit dem Synthe schickt Giro einen aerodynamisch optimierten und gut belüfteten Top-Helm auf die Straße. Als Schmankerl gibts eine Brillenhalterung...

Mit dem Synthe bringt Giro einen aerodynamisch optimierten Helm auf den Markt – als leichte Alternative des Air Attack und neben dem aktuellen Top-Helm Aeon.

Laut Giro ist der neue Aero-Helm der am aufwändigsten entwickelte und auch getestete Helm in der Firmengeschichte. Er musste nicht nur die üblichen Sicherheitstests über sich ergehen lassen, sondern wurde im Windkanal so oft getestet und nachoptiomiert bis er den Anorderungen entsprach. Damit rückt er dem recht extrem wirkenden Air Attack nicht nur nah auf die Pelle, er überholt ihn sogar und das mit einem recht normalen Design.

Aerodynamik und Ventilation in Koexistenz

Ein aerodynamisch optimierter Helm muss nicht unbedingt zur Hitzefalle am Kopf werden. Das bewies bereits der Air Attack. Mit dem Synthe geht Giro nach eigenen Angaben aber noch einen Schritt weiter und hat 19 neu geformte Ventilationsschlitze im recht aufgeräumten Design untergebracht. Das klingt eher wenig im Vergleich zu anderen gut ventilierten Helmen und in der Tat ist es eher die Größe der Schlitze als denn die Anzahl. So sorgen insgesamt sechs recht große Belüftungskanäle mit Unterteilungen auf dem Helmskelett für einen neuen Rekordwert in Sachen Belüftung.

In unserem Test konnte er das unter Beweis stellen. Die recht großen Ventilationskanäle sorgen tatsächlich für jede Menge Frischluft am Kopf. Allerdings muss man sich anfänglich daran gewöhnen mit dem Kopf direkt an der Innenschale aufzuliegen, nicht an kleinen Polstern. Nach ein paar Minuten spürt man den giro Synthe allerdings auch schon nicht mehr.

Eine wirklich schöne Sache ist der Sunglass-Dockport. Der beidseitig in die Lochblende eingelassene Kanal ist als Halter für Sonnenbrillen gedacht und klemmt dort zuverlässig die Brille. Die Gläser liegen auf Höhe des Helmrands.

Gewicht: Giro Synthe vs. Aeon und Air Attack

Zumindest den Air Attack kann der Synthe mit seinen 250 Gramm in der Größe M tunneln, am nur 190 Gramm leichten Aeon scheitert er aber.  Trotzdem, knapp 250 Gramm gehen für einen Helm absolut in Ordnung. Verbaut ist übrigens erneut das einfach zu verstellende Roc Loc Fit System mit einem Drehregler an der Rückseite, drei verschiedenen Höheneinstellungen und einer Kopfhalterung etwas unterhalb des schützenden Helm-Skeletts. Diese Technik garantiert einen durchlüfteten Spalt zwischen Kopfhaut und Helm – was sich auch schon bei Helmen anderer Hersteller als sehr vorteilhaft herausgestellt hat.

Giro Synthe vs. GTI Lochgitter – Ähnlichkeiten sind reiner Zufall.

Der Preis der neuen Wunderwaffe

Gefahren wird der Giro Synthe bei den WorldTour-Teams Katusha und BMC. Mit Stand von heute (12.11.2014) ist der Helm noch nicht im Handel, das wird sich aber sehr bald ändern. Gelistet ist der Synthe zumindest schon in ein paar Radshops für 250 Euro.

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