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Profi-Radsport

Tour de France 2015 Route: Bergankünfte, Kopfsteinpflaster & mehr

Die Route der Tour de France 2015 wurde bekannt gegeben. Sie verspricht Spannung pur.

Viele Bergankünfte und weniger Einzelzeitfahren, Kopfsteinpflaster und ein Finale in Alpe d’Huez. Die Tour de France 2015 wird spannend – so viel ist sicher.

Die Route der Tour de France startet 2015 am 4. Juli in Utrecht (Niederlande). Am 26. Juli endet sie wie gewohnt auf dem Champs-Elysees in Paris.

Insgesamt werden 3.344 Kilometer gefahren, drei Länder passiert und mehr als 26 härtere Anstiege in Angriff genommen.

Die Route der Tour de France 2015 wurde bekannt gegeben. (Foto: ASO)

Der Start der Tour de France 2015 in Utrecht

Es wird nur noch ein Einzelzeitfahren geben. Dem müssen sich die Fahrer gleich zu Beginn stellen. Der Vorteil ist, dass Tony Martin in das erste gelbe Trikot der Tour de France 2015 schlüpfen kann. Der Nachteil dagegen, dass das für Zeitfahrspezialisten zu wenig sein wird um einen ausreichenden Vorsprung herauszufahren. Abgesehen davon ist die Strecke mit 13,7km relativ kurz.

Auf der Präsentation der Tour de France Route 2015 wurde der diesjährige Empfang in Yorkshire nochmals gelobt und hervorgehoben. Ob in Utrecht eine ähnlich gute Stimmung herrschen wird, bleibt abzuwarten.

Utrecht hat angekündigt dem Vorbild von Yorkshire zu folgen und will mit einem 100-Tage-Programm voller Events auf den Start der Tour 2015 vorbereiten. Nachdem es in den Niederlanden an den Start der Tour im nächsten Jahr geht, durchquert das Peloton noch Belgien, bevor es in der 4. Etappe das erste Mal durch Frankreich fährt.

Die Route der Tour 2015 im Detail

Schon die dritte Etappe könnte dem Peloton erste Probleme bereiten. Fahrer wie Alejandro Valverde (Movistar) und Dan Martin (Garmin-Sharp) werden sich aber auf Mur de Huy freuen. Diese “Mauer” ist als der finale Anstieg aus La Fleche Wallonne bekannt.

Wenn die Strecke Belgien verlässt und durch den Norden Frankreichs führt, wird das Peloton mit mehr Klassikern konfrontiert. Die erste Etappe in Frankreich wird auch gleich einige Kopfsteinpflaster-Passagen beinhalten. Bei dem Wort Kopfsteinpflaster kommen gleich die Bilder der Tour 2014 hoch. Dort konnte der spätere Tour-Sieger Nibali den Grundstein für seinen Erfolg legen.

Weiter geht es an der Nordküste Frankreichs entlang durch einige Hafenstädte wie zum Beispiel Le Havre.

Am vorletzten Tag im Norden müssen sich die Fahrer einer an der Mur de Bretagne weiteren sehr steilen Passage stellen. Dort konnte Cadel Evans (BMC Racing) 2011 gewinnen. Anschließend geht es mit dem Flugzeug in den Süden des Landes und hinein in den ersten Ruhetag am Montag, den 13. Juli.

In der 9. Etappe steht das letzte Rennen gegen die Zeit an. Das 28km lange Team-Zeitfahren ist von der Länge her eher unüblich. Es zeigt aber deutlich, dass die Veranstalter die kommende Tour de France nicht im Zeichen des Zeitfahrens sehen wollen.

In der zweiten Woche geht es dann in die Pyrenäen, wo Vincenzo Nibali (Astana) im letzten Jahr seinen Tour-Sieg sicherte. Dort warten auch einige Bergankünfte am Col de la Pierre St. Martin, Cauterets und am Plateau de Beille auf das Peloton.

Richtig zur Sache geht es dann aber in der letzten Woche in den Alpen. Vor allem die vorletzte Etappe wartet mit dem legendären Alpe d’Huez. Dort wird vermutlich auch die Entscheidung der Tour de France 2015 fallen.

La Toussuire kehrt auch zurück. Genau drei Jahre nachdem Chris Froome seinen Teamführer im Gelben Trikot Bradley Wiggins angriff und von seinem Team zurückgepfiffen wurde.

Die Route von Saint-Jean-de-Maurienne nach La Toussuire wird auch die diesjährige Etape du Tour-Route sein. Dort können ambitionierte Jedermänner am 19. Juli den Profis schon mal zeigen wie man den historischen Anstieg am besten fährt.

Auf den 21 Haarnadelkurven von Alpe d’Huez haben die Profis dann die letzte Chance nach dem gelben Trikot zu greifen. Wir erwarten hier einen Dreikampf zwischen Vincenzo Nibali (Astana), Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und Nairo Quintana (Movistar). Nachdem Chris Froome angekündigt hat, dass er die Tour de France 2015 nicht fahren möchte. Die finale Entscheidung wird aber das Team treffen.

Vor der Zieleinfahrt auf dem Champs-Elysees steht nochmal ein Flugzeug-Transfer an.

Tour de France 2015 – Regeländerungen gut für Kittel

2015 wird nach der erfolgreichen Einführung auch La Course am Finaltag zurückkehren. Marianne Vos sprintete dort im letzten Jahr zu ihrem Sieg.

Die Veranstalter kündigten außerdem ein neues Punktesystem für die flachen Etappen an. Der Gewinner wird 50 Punkte und der Zweitplatzierte 30 Punkte bekommen.

Diese Regeländerung wird Fahrern wie Mark Cavendish (Omega Pharma-Quickstep) und Marcel Kittel (Giant-Alpecin) in die Karten spielen, weil Etappensiege nun stärker ins Gewicht fallen. Jemand wie Peter Sagan, der dank sehr konstanter guter Leistungen schon einen Hattrick einfahren konnte, wird mit der Regeländerung nicht so glücklich sein.

Sowohl Cavendish als auch Kittel waren neben Vincenzo Nibali, Thibaut Pinot, Jean-Christophe Peraud, Alexander Kristoff und Tony Gallopin auf der Präsentation der Tour de France-Route 2015.

Cadel Evans wurde sogar auf die Bühne gebeten, nachdem der Tour de France Gewinner von 2011 im Januar seine Profi-Karriere beenden wird.

Auf den folgenden Seiten findet ihr die Routen-Details und mehr Bilder von der Präsentation.

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